Justizminister Holger Poppenhäger ist beim Parteitag der SPD zur Aufstellung der Landesliste auf den aussichtsreichen Platz 20 gewählt worden. Die Delegierten unterstützten am Samstag mehrheitlich seine Kampfkandidatur, nach dem er im Entwurf der Liste noch einige Ränge weiter hinten platziert war.
Poppenhäger erhielt nicht nur großen Zuspruch und viel Applaus während seiner Bewerbungsrede. Auch die Spitzenkandidatin Heike Taubert würdigte in ihrer Bewerbungsrede ausdrücklich die Leistungsbilanz des Justizministers und hob hervor, dass er auch zukünftig eine wichtige Rolle in der Thüringer SPD spielen werde.
Poppenhäger bekräftigte seinen Anspruch auf den Gewinn des Direktmandats im Unstrut-Hainich-Kreis. "Ich freue mich, dass die Delegierten meinen Argumenten gefolgt sind und damit auch ein deutliches und wichtiges Signal der Unterstützung in die Unstrut-Hainich-Region gesendet haben. Ich werde zukünftig meinen Beitrag leisten, damit die Stadt Mühlhausen und die Region um Unstrut und Hainich wieder besser in Erfurt angebunden ist und stärker in den Mittelpunkt rückt", so Poppenhäger.
Die amtierende Kreisvorsitzende Claudia Zanker betonte: "Die Nominierung von Holger Poppenhäger auf Listenplatz 20 verleiht uns den notwendigen Rückenwind, um nun im Wahlkampf anzugreifen. Der Justizminister hat in den zurückliegenden Jahren gezeigt, welche Bedeutung er dem Justizstandort Mühlhausen beimisst. Ich bin fest davon überzeugt, dass er auch als Abgeordneter im Thüringer Landtag für unsere Region einen Schub nach vorne bedeuten und ein wichtiger Fürsprecher mit starker Stimme sein wird.