Gesundheitsministerin Heike Taubert (SPD): "Moderne Stationen sowie Untersuchungs- und Behandlungsräume für Patientinnen und Patienten"
Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), wird morgen in Ilmenau an der Einweihung des neuen Bettenhauses teilnehmen und ein Grußwort sprechen.
Gesundheitsministerin Heike Taubert sagte vorab: "Im Falle von Krankenhausbauten sind die Planungsprozesse besonders aufwändig und teilweise mühevoll. Viele Gremien, Sachverständige, Planer und nicht zuletzt das Krankenhaus selbst sind beteiligt. Diese gemeinsame Arbeit hat sich gelohnt. Denn das neue Gebäude präsentiert sich hell und großzügig. Freundliche Stationsbereiche und moderne Untersuchungs- und Behandlungsräume stehen für die Patientinnen und Patienten bereit. Lange Jahre der Einschränkungen durch unzureichende Arbeitsbedingungen und baubedingte Erschwernisse sind nun vorüber. Damit eröffnen sich auch neue Perspektiven für das Krankenhaus in Ilmenau."
Laut Ministerin Taubert bleiben die kleinen Fachabteilungen, insbesondere in der Frauenheilkunde, Geburtshilfe und in der Pädiatrie am Klinikum Ilmenau bestehen. "Das Klinikum hatte in Sorge um die Zukunft der kleinen Fachabteilungen vorsorglich gegen den 6. Krankenhausplan geklagt. Mein Ministerium hatte allerdings nicht vor, diese Fachabteilungen zu schließen, da sie für die wohnortnahe stationäre Versorgung der Bevölkerung im Ilmkreis nötig sind. Nach Auswertung der im Sommer vorgenommenen Umfragen zu den kleinen Fachabteilungen in allen betroffenen Krankenhäusern sehen wir uns in dieser Absicht bestätigt. Wir werden in den kommenden Wochen die Planbettenbescheide entsprechend ändern", sagte Heike Taubert.
Hintergrund:
Das neue Bettenhaus bietet zwei Pflegestationen mit insgesamt 88 Betten Platz. Daneben sind im Ersatzneubau die physiotherapeutische Abteilung, das Labor und Lager- und Wirtschaftsbereiche untergebracht. Der Freistaat Thüringen förderte den Ersatzneubau mit insgesamt 15,8 Millionen Euro. Die Ilm-Kreis-Kliniken sind mit insgesamt 404 Betten in den Krankenhausplan aufgenommen worden. Zusätzlich wurde eine Palliativstation eingerichtet, die von der Klinik selbst finanziert wurde, da diese Betten nicht Bestandteil des Krankenhausplanes sind.
(Daniel Steiner, Pressestelle, Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit)