Zu den Äußerungen von Bundesbildungsministerin Schavan zur neuen Gerechtigkeit durch die Einführung von Studiengebühren in der Frankfurter Rundschau erklärt Sascha Vogt vom Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen:
"Wenn Frau Schavan über Gerechtigkeit durch Studiengebühren spricht, hat sie erstens einen seltsamen Gerechtigkeitsbegriff und spricht zweitens hoffentlich nicht für die Bundesregierung.
Studiengebühren sind nicht gerecht, weil sie Einkommensschwächere vom Studium ausschließen. Frau Schavan hat darüber hinaus einer starken Beschneidung ihrer Kompetenzen durch eine Reform der föderalen Strukturen zugestimmt. Studiengebühren sind nun keinesfalls mehr ihre Sache. Die Bundesregierung ist zudem in der Frage der Studiengebühren nicht einig. Es wäre daher mehr als angebracht, wenn Frau Schavan ihre selbst beschnittenen Kompetenzen nicht überschreiten und zur Frage der Studiengebühren künftig schweigen würde."