Müllofen - Landtagsabeordnete bei BI zu Gast

Veröffentlicht am 27.02.2007 in Umwelt & Energie

Zum Thema "Bau der Geplanten Müllverbrennungsanlage in Heringen" waren die SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Doht und Dackmar Becker zu Gast bei der Bürgerinitiative in Dippach.

Dazu folgende Presseveröffentlichungen:

Thüringer Allgemeine vom 24.02.2007

Müllofen unnötig
SPD-Umweltsprecherin Gast der Bürgerinitiative

DIPPACH (ern/smb). Kürzlich fand ein Treffen des Vorstands der Bürgerinitiative ?Für ein lebenswertes Werratal? sowie der Bürgermeister von Berka/Werra und Gerstungen mit der umweltpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Dagmar Becker, und der Landtagsabgeordneten Sabine Doht in Dippach statt. Hauptthema waren das geplante Müllheizkraftwerk im hessischen Heringen, die besondere Bedeutung der Vorbelastungen in der Region und die Forderungen der BI nach neuen Messungen vor Ort sowie die Erweiterung des Beurteilungsradius. Eine Müllverbrennungsanlage mache nur Sinn, wenn der Müll nicht über lange Wege angeliefert werden müsse und der Standort in Ordnung sei. Heringen brauche keinen Müllofen, so Becker. ?Auch ist es Schwachsinn, zwei so nah benachbarte Müllverbrennungsanlagen in Zella-Mehlis und Heringen zu bauen. Dem Umweltausschuss wurde auch nicht gesagt, woher der Müll kommt?, bemerkte die Landtagsabgeordnete.

Thüringer Landeszeitung vom 24.02.2007

SPD-Politikerinnen gegen Müllofen
Vertreter der Bürgerinitiative trafen sich mit Landtagsabgeordneten

Werratal. (ep) Mit Landtagsvertretern trafen sich die Mitglieder der Bürgerinitiative ?Für ein lebenswertes Werratal?.
Am Treffen, das Donnerstag, 15. Februar, stattfand, beteiligten sich auch die Bürgermeister von Berka/Werra und Gerstungen. Ihrer Gesprächspartnerinnen waren die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag Dagmar Becker und die Landtagsabgeordnete Sabine Doht. Ort des Treffens war Dippach.
Hauptthema waren der gegenwärtige Stand zum geplanten Bau der Müllverbrennungsanlage Heringen, die besondere Bedeutung der Vorbelastung in der Region und die Forderungen der Bürgerinitiative nach neuen Messungen vor Ort sowie die Erweiterung des Beurteilungs-Radius. Inzwischen hat die BI eigene Messungen durch ein unabhängiges Institut in Auftrag gegeben, da stark überhöhte Werte bei den Schwermetallen Cadmium, Blei und Arsen feststellbar waren.
Eine Müllverbrennungsanlage mache nur Sinn, wenn der Müll nicht über lange Wege angeliefert werden müsse und der Standort in Ordnung sei. Heringen brauche keine Müllverbrennungsanlage, konstatiert Dagmar Becker nach Angaben der Bürgerinitiative. Es sei ihre Meinung nach außerdem ?Schwachsinn, zwei MVA in solcher Nähe zu bauen. Eine ist in Zella-Mehlis in Arbeit, nun soll Heringen folgen.? Bereits Zella-Mehlis ist laut Dagmar Becker zu hoch dimensioniert. Der Umweltausschuss habe zudem keine Informationen, woher der Müll komme. Mit Arbeitsplätzen kann laut Dagmar Becker bei Müllverbrennungsanlagen nicht gedroht werden. Nur mit Hilfe von Druck aus der Region könne in der Politik hinsichtlich dieses Themas etwas erreicht werden.

 
 

Homepage Sabine Doht

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