Mehr Schwung für den neuen Kreistag fordert SPD Fraktionsvorsitzender Ulrich Weldner in seiner Rede vor dem Kreisparteitag im Kurhaus Bad Salzungen.
Der vom ihm geforderte Verjüngungsprozeß wurde mit 5jungen Kandidaten unter den ersten 15 einstimmig von den anwesenden SPD Mitgliedern mitgetragen.
Kreisvorsitzender Ralf Pollmeier stellte aus Solidarität mit dem von der Schließung bedrohten Vachaer Kabelwerkern, seinen aussichtsreichen Platz 6 dem Betriebsratsvorsitzenden des Kabelwerkes Bernd Messerschmidt zur Verfügung.
Schweinas Bürgermeister und stellvertretender Fraktionsvorsitzender Jürgen Holland Nell forderte: „Die Zeit der Vorzugsregionen und der Lieblingsbürgermeister muss endlich vorbei sein“.
Es kann nicht sein, dass die Entwicklung in einer Gemeinde seitens der Kreisführung davon abhängt, ob der Bürgermeister kritisch ist oder eher keine Fragen stellt oder ob er das Parteibuch des Landrates trägt.
Da kann es auch schon mal passieren, dass das 4 –fache der Höchstförderung in die Lieblingsregion wandert.
Alle Gemeinden des Wartburgkreises leisten ihren Beitrag und somit muss auch der gesamte Wartburgkreis davon profitieren.
Die kreisangehörigen Gemeinden verschulden sich immer mehr, damit der Landkreis schuldenfrei wird und dass kann es wohl nicht sein.
In diesem Jahr zahlten die Gemeinden und Städte des Wartburgkreises etwa 2,8 Mio € mehr an Kreisumlage als das Jahr zuvor.
Holland Nell forderte einen engagierten Wahlkampf zu führen der nur eins zum Ziel haben kann, nämlich ein sehr gutes SPD Wahlergebnis um die gleichmäßige Entwicklung des gesamten Wartburgkreises zu erreichen.
Das sorgfältig vorbereitete und umfangreiche SPD Kommunalwahlprogramm wurde in einigen Punkten noch ergänzt und verbessert.
So dass die Delegierten und Kandidaten gut gerüstet und zuversichtlich in den kommenden Wochen vor Ort in den Wahlkampf ziehen können.