SPD-Landeschef kommt überraschend, nimmt sich aber Zeit
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SPD-Landeschef kommt überraschend, nimmt sich aber Zeit
Recht überraschend, dafür im Gegensatz zum CDU-Ministerpräsidenten ganz ohne Terminstress erkundete gestern auch Thüringens SPD-Chef und Landtagsfraktionsvorsitzender Christoph Matschie die Göltzsch-Elster-Schau. "Auf Vorschlag unserer Genossen" habe er umdisponiert, weil hier "eine wichtige Veranstaltung" laufe. Bereut hat der Jenaer die Planänderung offenbar nicht. Er erkannte sofort, wie viel Arbeit in einer solchen kommunal organisierten Messe steckt und nahm sich Zeit für Gespräche an den Ständen.
Nach der Plauener Spitze ließ er sich von Feutron-Azubi Jan Kern Anwendungsgebiete der Klimakammern erklären, interessierte sich bei Manfred Schmiedel und Uta Schlange für das filigrane Goldschmiede- und Uhrmacherhandwerk oder plauderte mit K & K City-Sound-Chef Peter Kniebel. Bürokauffrau Nicole Trabant und Lehrling Thomas Bröcker berichteten ihm von den an die 90 Mitarbeitern und fünf Azubis der Firma Innofol.
Dann ein kurzer Zwischenstopp beim Unternehmen CW Matthes. Irgendjemand hatte die Idee, man müsse Matschie mit seinen Begleitern - Landtagsabgeordnete Heike Taubert und Bundestagskandidat Andreas Schumann - aufs rote Sofa setzen und vorm Motiv der Göltzschtalbrücke fotografieren. Die frisch bedruckten T-Shirts gab es wenige Minuten später, Waschanleitung inklusive. Taubert und Schumann streiften sich die neuen Errungenschaften sofort über. Matschie wahrte lieber Contenance. Dafür schlürfte auch er mit den Genossen einen Grün-Bitter-Kräuterlikör, hatte sich zuvor mit einem Saft aus der Göltzschtal-Kelterei erfrischt.
Mit Interesse ließ er sich von Dr. Jürgen Meinicke über die Beschäftigungspolitik der Firma Thioplast erzählen, die aktuell 250 Mitarbeiter (davon 23 Azubis) zählt und schon jetzt ein Personalkonzept bis 2016/17 hat. Anerkennung auch für die Neuheiten des Textilforschungsinstitutes. "Da wächst ein riesiges Anwendungsfeld heran", staunte Matschie. Weitere Stopps legte er bei den Vogtlandwerkstätten und dem Verkehrsverbund Vogtland ein. Sein Messe-Fazit: "Ich finde es zukunftsweisend, über Ländergrenzen hinweg Kräfte zu bündeln. Eine hervorragende Sache, Beispiel gebend auch für andere Regionen."
(Quelle: OTZ Greiz vom 02.09.2005 /St.B.)
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