Matschie appelliert an CDU-Parteitag: Familienoffensive stoppen

Veröffentlicht am 02.12.2005 in Allgemein

Einen Tag vor dem Landesparteitag der CDU Thüringen appelliert Christoph Matschie an die Vernunft der Delegierten. Die Offensive der Thüringer Landesregierung gegen die Familien muss gestoppt werden, wirbt der Vorsitzende der SPD Thüringen.

?Am Mittwoch hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine neue Familienpolitik in Deutschland geworben. Es wäre dumm, diese gemeinsame Anstrengung der großen Koalition zu verbauen. Denn die Familienoffensive von Althaus und die Pläne der Bundesregierung, ein neues Elterngeld einzuführen, passen einfach nicht zusammen.

Jetzt müssen wir im Land alles dafür tun, das Betreuungsangebot zu verbessern. Wenn Eltern ein Jahr lang vom Bund finanziell unterstützt werden, müssen sie danach auf ein bezahlbares Betreuungsangebot bauen können.

Wenn sich Althaus durchsetzt, bekommen die Kindergärten in Thüringen jedoch weniger Geld. Auf die verheerenden Folgen und den arroganten Umgang der Landesregierung mit berechtigten Bedenken haben erst vor wenigen Tagen zahlreiche Bürgermeister ? auch mit CDU-Parteibuch ? hingewiesen.

Der CDU-Parteitag hat jetzt die Verantwortung in der Hand, Thüringen vor einem Irrweg zu bewahren.?

 
 

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Die beschlossenen Maßnahmen sind zu begrüßen und vor allem konkret. Eine Senkung der Spritpreise um 17 Cent ist eine spürbare Entlastung. In einem Flächenland wie Thüringen ist bezahlbare Mobilität besonders wichtig.

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