Mit Empörung reagierte die Sondershäuser SPD-Bundestagskandidatin Dorothea Marx auf die Beschlüsse der Thüringer Landesregierung ...
vom Dienstag zum Abbau der bisherigen Förderung des Landes von Kindergartenplätzen: Ministerpräsident Althaus (CDU), der zum ?Kompetenzteam? der CDU-Kanzlerkandidatin gehöre, betreibe derzeit im Bereich der Schulen und Kindergärten wie in anderen Bereichen statt eines Umbaus des Sozialstaats einen brutalen Abbau staatlicher Daseins-Fürsorge. Wer Horte ausblute und die ganztägige Kindergartenbetreuung ausdünne, handele nicht nur familien- und kinderfeindlich. Mit dieser rückschrittlichen Politik werde auch ein deutlicher Standortvorteil Thüringens gegenüber dem Westen und ein Standard leichtfertig aufgegeben, auf den Thüringen bisher stolz sein konnte. Spätestens 2012, wenn nach Ansicht von Demographen durch den Rückgang der Bevölkerung statt dem jetzigen Überschuß an Arbeitskräften eine Arbeitskräftemangel einsetzen wird, werde Thüringen mit dieser falschen Politik einen Wettbewerbsvorteil vergeben haben. Dieser Beschluß reihe sich in die falsche ?Landfluchtpolitik? im CDU-Wahlprogramm auf Bundesebene ein. Wer die Pendlerpauschale kürze und die Betreuungsangebote für Kinder abbaue, müsse sich nicht wundern, wenn immer mehr junge Familien Thüringen den Rücken kehren.