Till Backhaus, Dagmar Becker und Gerhard Botz Im Ergebnis unserer Agrarpolitischen Konferenz ziehe ich folgende Schlussfolgerungen aus einer breiten und intensiven Debatte:
Politische Zielstellung muss es bleiben, unsere ländlichen Regionen als eigenständige Lebens- und Wirtschaftsräume mit hoher Lebensqualität zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Deshalb kann eine einseitige Ausrichtung zukünftiger staatlicher Förderstrategien auf städtische Ballungsräume so nicht akzeptiert werden. Nach meiner Ansicht ist auch in Zukunft für die Entwicklungspotentiale ländlicher Regionen ein Anspruch auf Förderung notwendig.
Trotz sinkender Bevölkerungszahlen und wachsender Probleme bei der öffentlichen Daseinsvorsorge gibt es auch hier noch erhebliche Entwicklungspotentiale, die aktiviert werden sollten. Dazu bedarf es größerer Unterstützung des starken ehrenamtlichen Engagements unserer Bürger in den ländlichen Räumen.
Dennoch wird nach meiner Auffassung eine Bündelung von Leistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge an bestimmten Zentren im ländlichen Raum zukünftig unausweichlich sein.
Dazu ist eine klugen und weitsichtige Kommunalpolitik erforderlich. Auf der landes- und bundespolitischen Handlungsebene muss ein stärkerer integrativer Förderansatz der einzelnen verantwortlichen Ministerien zum Tragen kommen. Gemeinsames Ziel muss es sein, so bald wie möglich funktionierende Anpassungsstrategien gemeinsam mit den Akteuren vor Ort zu entwickeln und umzusetzen. Die Dynamik der objektiv ablaufenden Entwicklungen zwingt uns zu schnellerem und entschlossenerem Vorgehen auf den politischen Handlungsebenen.
Falls Sie Materialien wünschen oder weitere Anregegungen haben stehen ich und meine Mitarbeiter Ihnen gern zur Verfügung.
Des Weiteren würde ich mich über Veranstaltungen zum Thema ländliche Räume in meinem Wahlkreis freuen. Einladungen dazu nehme ich gern an, sofern es mein Terminplan erlaubt.
Ich werde zur Thematik weiter führende Information auf meiner Homepage veröffentlichen. Ergebnisse der Tagung finden Sie schon jetzt unter dem Menüpunkt "Konferenz zu ländlichen Räumen".
Ihr Gerhard Botz