„Es darf keine weiteren Kürzungen bei der Kulturförderung des Landes
geben.“
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„Es darf keine weiteren Kürzungen bei der Kulturförderung des Landes
geben.“
Dieses Fazit zieht Hans-Jürgen Döring, kulturpolitischer
Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, angesichts des heute vorgestellten 1.
Kulturwirtschaftsberichts des Freistaats. Die Studie habe an
verschiedenen Beispielen deutlich gemacht, dass die staatliche
Kulturförderung über einen hohen ökonomischen Wirkungsgrad verfüge
und beachtliche wirtschaftliche Effekte auslöse. „Jeder Euro, den das
Land für Kultur aufwendet, bringt der jeweiligen Region das Zwei- bis
Dreifache an direkten und indirekten Wirtschaftseffekten“, sagt der
Kulturexperte. Die bisherigen Mittelstreichungen bei der Landesförderung
von Theatern und Orchestern, Museen, Bibliotheken, Musik- und
Jugendkunstschulen seien deshalb nicht nur kulturpolitisch verheerend,
sondern auch wirtschafts- und strukturpolitisch kontraproduktiv
gewesen.
Döring kritisiert zudem, dass unter den im Kulturwirtschaftsbericht
untersuchten Kultureinrichtungen keine Theater und Orchester zu finden
sind. „Hier hat die Landesregierung als Auftraggeber der Studie den
neuralgischen Punkt der Landeskulturförderung einfach ausgeblendet“,
moniert Döring. So sollte offenbar von vornherein jede Kritik an den vom
Kultusministerium veranlassten massiven Einschnitten in der Thüringer
Theater- und Orchesterlandschaft unterbunden werden. „Der
Kulturwirtschaftsbericht kann daher nur ein erster Schritt zu einer
umfassenden Bestandsaufnahme des Kulturlandes Thüringen sein“, sagt
der Kulturpolitiker. Er fordert die Landesregierung auf, Kulturförderung
künftig als Schwerpunktaufgabe der Landesentwicklung zu betrachten und
über Ressortgrenzen hinweg zu betreiben.
Homepage Hans-Jürgen Döring
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