Der Kreisverband der SPD ist am vergangenen Sonntag mit einem politischen Neujahrsfrühshoppen auf dem Riechheimer Berg ins Wahljahr 2006 gestartet.
Kreisvorsitzender Herbert Windmiller bedankte sich bei den über 80 anwesenden Genossinnen und Genossen für ein aus Sicht der Kreis-SPD erfolgreiches Jahr 2005.
Insbesondere hob er das hervorragende Abschneiden von Petra Heß, die auf der Veranstaltung über Neuigkeiten aus Berlin berichtete, bei der Bundestagswahl hervor. ?Auf diesen 37 Prozent lässt sich aufbauen. Sie zeigen, dass eine sozialdemokratische Wählerbasis im Kreis vorhanden ist, auf die man auch bei zukünftigen Wahlen vertrauen kann", so Windmiller. Weiterhin würdigte Windmiller das Engagement der Ortsvereine bei der Ausgestaltung zahlreicher Veranstaltungen, die 2005 auf Kreisebene durchgeführt wurden - unter anderem den politischen Aschermittwoch in Arnstadt, die kommunalpolitischen Plattformen zur demografischen Entwicklung sowie zur Frage der Wehrgerechtigkeit.
Unter dem starken Beifall der Genossinnen und Genossen machte der SPD-Fraktionsvorsitzende im Fortlauf seiner Rede keinen Hehl daraus, am 28. Januar für die wichtigste kommunale Funktion des Ilm-Kreises kandidieren zu wollen. ?Die Zeichen stehen auf Wechsel. Die CDU habe es in 15 Jahren nicht verstanden, die Arbeitslosigkeit im Ilm-Kreis nachhaltig zu senken und den Landkreis wirtschaftlich deutlich weiter zu entwickeln. Der Ilm-Kreis verdient auf Grund seiner hervorragenden Infrastruktur einen Spitzenplatz im landesweiten Vergleich?, so Windmiller.
Die SPD auf Kreisebene sei mit den amtierenden Bürgermeistern Horst Brand in Langewiesen und Joachim Günsel in Stadtilm wie auch mit Martina Lang als Bürgermeisterkandidatin in Arnstadt personell sehr gut aufgestellt.
Windmiller machte am Schluss deutlich, dass für ihn ein nur ?Weiter so? nicht in Frage kommt. ?Landrat Senglaub wird ab Mai 2006 eine Person der Zeitgeschichte sein ? jetzt gilt es, dem Landkreis frischen Wind unter die Segel streichen zu lassen. Die Bürgerinnen und Bürger des Kreises erwarten zurecht neue Ideen und Perspektiven für die Zukunft?. Er forderte die Genossinnen und Genossen auf, gemeinsam bei den anstehenden Wahlen bis zum 21. Mai mit aller Kraft und Entschlossenheit zu kämpfen.