Die Weimarer SPD sieht in dem von der Bundesregierung beschlossenen Konjunkturpaket II eine große Chance für die Kommunen in Thüringen. Die Finanzkrise habe gezeigt, dass die Investitionen in nachhaltige Projekte wichtiger denn je sei.
Es gelte schnellstens zu überlegen, wie man von den enormen Finanzmitteln sinnvoll für die Stadt Weimar einsetzen könne. Dabei solle der Schwerpunkt auf bildungspolitische und umweltpolitische Maßnahmen gesetzt werden. So könne ein Teil der zur Verfügung stehenden Summe für eine energetisch nachhaltige Sanierung der Weimarer Bildungslandschaft eingesetzt werden, vorrangig Kindergärten und Schulen. Darüber hinaus entsteht die Möglichkeit langfristige Projekte vorzuziehen. Durch das Konjunkturprogramm ergebe sich für Weimar die einmalige Gelegenheit mit der dringend nötigen Sanierung des Weimarer Schwanseebades zu beginnen. Dabei soll eine umweltverträgliche Umsetzung im Zentrum der Planungen stehen. Die Weimarer SPD wird diesen Vorschlag durch ihre Fraktion schnellstmöglich konkretisieren und in den Stadtrat zur Beratung einbringen. „Wir dürfen uns diese Chance, unsere Stadt nachhaltig weiter zu entwickeln nicht entgehen lassen.“, teilte der stellv. Kreisvorsitzende der Weimarer SPD, Sven Steinbrück mit. Mit Hinblick auf das knappe Zeitfenster mahnt Steinbrück an schnell zu handeln und das zur Verfügung stehende Geld nicht in überflüssigen Projekten verschwinden zu lassen.