Der konjunkturelle Aufschwung stabilisiert sich. Zum vierten Mal in Folge ist der ifo-Geschäftsklimaindex gestiegen. Für das Verarbeitende Gewerbe meldet das Statistische Bundesamt einen Umsatzzuwachs von 8,2 Prozent im Januar.
Der Index stieg im März auf 105,4 Punkte und ist damit auf
dem höchsten Stand seit 1991. Die Unternehmen bewerteten sowohl ihre
aktuelle Geschäftslage als auch ihre Perspektiven für die nächsten
sechs Monate besser.
Mit ihrer aktuellen Geschäftssituation waren sie nochmals deutlich
zufriedener als im Februar.
Alle Branchen im Aufwind
Am besten werden die Aussichten erneut im Verarbeitenden Gewerbe
eingeschätzt, getragen vor allem von den Exportchancen.
Aber auch in den übrigen Wirtschaftsbereichen, im Bauhauptgewerbe und
im Handel, setzt sich der Aufwärtstrend fort. Vor allem die
Einzelhändler melden eine deutlich verbesserte Geschäftslage.
Wachstum ohne Stellenzuwachs im Verarbeitenden Gewerbe
8,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat hat das Verarbeitende Gewerbe
im Januar umgesetzt. Diese Zahl meldet das Statistische Bundesamt für
die Betriebe des Bergbaus und der verarbeitenden Industrie mit mehr
als 20 Beschäftigten.
Erneut schlägt vor allem der Auslandsumsatz zu Buche. Er stieg um 13,1
Prozent, während der Umsatz im Inland nur 5 Prozent zulegte.
Gleichzeitig sind 1,3 Prozent weniger Menschen in diesen Branchen
beschäftigt. 5,9 Millionen Menschen arbeiten in diesen
Industriezweigen, 79.800 weniger als im Vorjahr.
Der ifo-Geschäftsklimaindex
Das ifo Institut bittet monatlich circa 7.000 Unternehmen, ihre
gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen. Diese Unternehmen aus dem
Verarbeitenden Gewerbe, dem Bauhauptgewerbe und dem Handel werden
außerdem nach ihren Erwartungen für die nächsten sechs Monate gefragt.
Die Firmen können ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht"
kennzeichnen. Ihre Geschäftserwartungen für die nächsten sechs
Monaten können sie als "günstiger", "gleich bleibend" oder
"ungünstiger" beschreiben.
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