Das neue geplante Arbeitsmarktgesetz von Premierminister Villepin schneidet der Jugend Frankreichs die Zukunftsperspektiven ab.
Das Gesetz soll jugendliche Arbeitnehmer durch eine komplette Aussetzung des Kündigungsschutzes in den ersten beiden Berufsjahren, besser in Arbeit vermitteln. Verkannt bleibt dabei, dass durch eine solche Situation der völligen finanziellen Planungsunsicherheit der Existenzaufbau der Jugendlichen massiv beeinträchtigt wird. Keine Bank wird unter solchen Umständen jungen Arbeitnehmern einen Kredit geben. Dazu erscheint fraglich, inwieweit das Gesetz wirklich neue Arbeitsplätze schafft. Die zusätzliche Einstellung wird auf kurzfristige Engagements beschränkt bleiben. Ausbildungsplätze und langfristige Jobs werden dadurch nicht entstehen. Statdessen wird das Gesetz den Arbeitgebern neue Möglichkeiten an die Hand geben, um auf Arbeitnehmer Druck auszuüben.
Das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und jungen Arbeitnehmer wird in einer völligen Unterordnung des Letzteren enden.
Nein zu dieser sozialen Diskriminierung der Jugend. Die noch in ganz Europa Schule machen kann.