Bushs Steckenpferd geht nun ins vierte Jahr. Der Irakkrieg will kein Ende nehmen. Noch immer sterben im Irak Tausende von Zivilisten.
Nichts kann diesen Krieg rechtfertigen. Er ist völkerrechtswidrig zustandegekommen und bis heute fehlen die Beweise für die von den USA herangezogenen Kriegsgründe.
Um so mehr wird deutlich wie schädlich dieser Krieg geworden ist. Man hat Instabilität in eine Region der Welt gebracht, wo diese den optimalen Nährboden für gewalttätige militärische Konflikte politischer, religiöser und ethnischer Natur bietet.
Erst durch die Invasion des Irak sind im allgemeinen Chaos die Bedingungen für die Entfaltung von Terrorismus aufgekommen.
Das Leiden der Zivilbevölkerung, die damit zu leben hat ist unermesslich. Es ist ein Klima der Angst und des Schreckens entstanden.
Etwas das Millionen von Menschen auf den Demonstrationen vor drei Jahren Bush schon lauthals zugerufen haben. Aber dieser stellte sich unverantwortlich und dillettantenhaft taub.
Dass dieser sinnlose Krieg auch unter der verdeckten Mitwirkung Deutschlands stattgefunden haben soll ist geradezu eine Absage an den Frieden, seitens der politischen Veratnwortungsträger in Deutschland.
Das "Nein" zum Irakkrieg bleibt auch noch drei Jahre nach dem Beginn der Offensive bestehen.