Am Wochenende trafen sich die Vertreter der thüringischen Studierendenschaften in Weimar zur Krisensitzung. Anlaß war die Novellierung des ThürHG. Die Juso - HSG begrüßt diese Zusammenkunft.
Nichts birgt soviel Veränderungspotential wie die laufende Novellierung des Thüringischen Hochschulgesetzes (ThürHG).
Ein extern besetzter Hochschulrat soll in Zukunft mit weitreichend ausgestatteten Kompetenzen als ein quasi Aufsichtsrat der Uni fungieren und deren "wirtschaftliche Effizienz" gewährleisten. Dem Rektorat sollen zusätzliche fachliche Kompetenzen anheimfallen. Darüberhinaus soll die Uni in Zukunft GmbHs zur Erledigung ihrer Aufagaben gründen können. Damit wird klar, wo der Zug nach dem Willen des Kultusministerium hingehen soll: Entdemokratisierung und die Verschärfung des Marktprinzips an der Uni stehen auf dem Plan.
Die Juso-HSG begrüßt die Zusammenkunft des Landestudierendentreffen (LaST) um sich dagegen zu wehren und setzt hohe Erwartungen in das für diese Woche angekündigte Positionspapier des LaST.