Zum Burschentag vom 15.-19.06.2011 auf der Wartburg in Eisenach erklärt Richard Melzer vom Sprecher_innenrat der Juso-Hochschulgruppe Jena:
"Wir rufen alle dazu auf, sich an Protest- und Blockadeaktionen gegen den Burschentag zu beteiligen. Politische Einstellungen wie Nationalismus, Rassismus, Sexismus und Revanchismus, wie sie die "Deutsche Burschenschaft" vertritt, müssen konsequent bekämpft werden. Wir akzeptieren auch nicht, dass ausgerechnet der SPD-Bürgermeister Matthias Doht die Burschenschaften Jahr für Jahr mit offenen Armen in Eisenach empfängt. Die inhaltliche und personelle Nähe der "Deutschen Burschenschaft" zum rechtsradikalen Milieu darf auf keinen Fall einfach ausgeblendet werden. Die aktuelle Diskussion in der Presse um den „Blutnachweis“, im Stile der Nürnberger Rassengesetze, bei der „Deutschen Burschenschaft“ entlarvt den Rassismus dieser Männerbünde. Vor diesem Hintergrund fordern wir entschieden eine Unvereinbarkeit zwischen Burschenschaftlern und der Mitgliedschaft in der SPD und fordern Mattias Doht ausdrücklich auf, sich von diesem Treffen zu distanzieren.