Daniel Bohnsack sieht Ursachen der Kürzungen auch in mangelndem Engagement des Ortsbürgermeisters.
Daniel Bohnsack:
"Es ist in meinen Augen ein Skandal, wie mit den jungen Leuten in Winzerla umgegangen wird! Einen derartigen Kahlschlag kann Winzerla nicht auf sich sitzen lassen. Bestes Beispiel hierfür ist das Kinderbüro in der Anna-Siemsen-Straße." "Ich bin selbst des öfteren zu Gast und kann so mit eigenen Augen beobachten, was dort für Winzerla Kinder an Freizeitangeboten vorhanden ist", berichtet Ortschaftsratsmitglied Daniel Bohnsack. "Ein Wegfall wäre sozial nicht zu verantworten. So werde ich mich persönlich darum bemühen, andere Finanzierungsmöglichkeiten für das Kinderbüro zu finden!", fährt Bohnsack fort.
Es ist hierbei vor allem Aufgabe des Ortsbürgermeisters, Fels in der Brandung (in dem Fall der sozialen Abholzung) für seinen Ortsteil zu sein! "So darf das nicht weiter gehen", beschwert sich Bohnsack und fordert Ortsbürgermeister Schmauder auf, energischer für Winzerla einzustehen!
Als positives Beispiel hierfür muß man Lobeda nennen, denn dort ist das (auch pro Kopf) beste quatitative und qualitative Kinder- und Jugendangebot der Stadt. "So ist es für mich sehr bedenklich, dass im Zuge der Sparmaßnahmen, Lobeda ein Jugendangebot verliert, während in Winzerla DREI (!) wegfallen bzw. auf der Kippe stehen!", empört sich Bohnsack. "Das liegt in meinen Augen, am Engagement des dortigen Ortsbürgermeister Blumentritt."