
Durch den Besuch des Kreistages am 8. Oktober gemeinsam mit den Jusos Nadin Fischer, Timo Jacob, Holger Schäfer und anderen SPD Mitgliedern erlebte unser Kreisvorsitzender Ralf Pollmeier eine interessante Sitzung.
Themen wie der Nachtragshaushalt des Kreises, Renovierung von Turnhallen, die Kommunalisierung der Horte standen auf der Tagesordnung.
Besonders die Teilnahme am Erprobungsmodell des Thüringer Kultusministeriums zur Weiterentwicklung der Thüringer Grundschulen – Kommunalisierung der Horte, das heißt die Trägerschaft für die Horte vom Land auf den Landkreis zu übertragen, stand in der Kritik unserer Kreistagfraktion.
Für unseren stellvertretenden Kreistagsfraktionsvorsitzenden Frank Pach, unser Fraktionsvorsitzender Matthias Kehr konnte wegen Krankheit an der Sitzung nicht teilnehmen, ist das im Hinblick auf die Entwicklung von Ganztagsschulen nicht ganz logisch. Es bestehe die Gefahr, dass die Horte, wenn sie inhaltlich und fachlich von den Schulen abgekoppelt werden, in einem langsam schleichenden Prozess von der Bildungslandschaft ausgegrenzt werden könnten.
Auch Ernst Kranz MdB warnte davor, den Prozess des lebenslangen Lernens mit diesem Modell zu konterkarieren. Er fordert den Ausschuss auf, den Bruch zwischen Hort und Grundschule, der hier entstehen könnte, genau zu beleuchten.
Günter Pohl bittet den Ausschuss, diese Bedenken ernst zu nehmen.
Ulrich Weldner klärte auf, dass die Schulleiter bereits 2004 vom Kultusministerium aufgefordert wurden, den Hort anders zu organisieren. Das hatte zu Folge die Horte seien personell stiefmütterlich behandelt worden. Es ist gut, dass dieser Schwebezustand beendet werde.
Auf Grund der massiven Kritik unserer Kreistagsfraktion wurde das Thema in den Bildungsausschuss überwiesen.
Als sehr erfreulich konnten die kritische und sehr aktive Rolle unserer SPD Kreistagsfraktion wahrgenommen werden.