
Die Thüringer Landtagsabgeordnete Dagmar Künast, wird morgen in Erfurt an der Veranstaltung „Inklusion konkret – Die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in den Kommunen“ teilnehmen. Die Veranstaltung beschäftigt sich damit, wie in Thüringer Städten und Dörfern Einschränkungen für Menschen mit Behinderungen abgebaut werden können.
Künast sagte vorab: „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe inklusive Lebens- und Sozialräume zu schaffen und zu erhalten. Dieser Aufgabe sind Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen verpflichtet. Zurzeit werden landesweit verschiedene Maßnahmen schrittweise umgesetzt, um Menschen mit Behinderungen in alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche des Freistaates zu integrieren. Welche Stellschrauben dabei wann gedreht werden müssen und welche Hilfe angeboten werden kann, darüber soll sich auf der Tagung ausgetauscht werden.“
Der Thüringer Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention benennt vielseitige Vorhaben, um Inklusion in den Kommunen des Freistaats zu verwirklichen. „Dabei handelt es sich beispielsweise um den weiteren Ausbau ambulanter Angebotsstrukturen und alternativer Wohnformen für Menschen mit Behinderungen. Auch barrierefreier Fußverkehr spielt eine große Rolle. Dafür sind die benötigten Ressourcen in den Kommunen allerdings sehr unterschiedlich verteilt. Deshalb ist eine ressortübergreifende Zusammenarbeit und der fachliche Austausch mit anderen Bundesländern sowie mit den Kommunen sehr bedeutend“.
Hintergrund:
Im Jahr 2012 wurde in Thüringen ein Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention beschlossen. Schwerpunkte des Maßnahmenplanes sind neben den Bereichen Bildung, Ausbildung, Arbeit auch die Verbesserung von Barrierefreiheit. Für Thüringer Kommunen sind insgesamt 43