
Einer langjährigen Tradition folgend veranstaltete der Ortsverein Jena Ost seine Sommerwanderung. Sie stand, wie auch die vergangenen Wanderungen, im Zeichen des Naturschutzes.

Einer langjährigen Tradition folgend veranstaltete der Ortsverein Jena Ost seine Sommerwanderung. Sie stand, wie auch die vergangenen Wanderungen, im Zeichen des Naturschutzes.
So besuchte der OV bereits die ehemaligen Truppenübungsplätze Hohe Schrecke und Hainich. Diese von der Forstverwaltung über Jahrzehnte nicht bewirtschafteten Gebiete haben eine enorme Artenvielfalt ausgebildet. So auch bei dem diesjährigem Ziel; der kleine Schießplatz in Rothenstein. Dieses nur 5 km von der Jenaer Stadtgrenze entfernte ehemalige Militärgelände hat sich in den letzten 20 Jahren zu einem wahren Ökoparadies entwickelt. Edgar Reisinger, OV Mitglied und unser Mann für den Umweltschutz führte uns in diese für Jenaer nur als "NoGo-Area" der Roten Armee (un)bekannte Zone. Diese durch die militärische Nutzung freigelegten Flächen bedürfen jedoch der Pflege, um eine erneute Verbuschung zu verhindern. So ist das ca. 500 ha große FFH Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) zum Teil an den NABU verpachtet der wiederum die Fläche durch einen Schäfer pflegen lässt. Diese Konstellation könne aber nur eine Übergangslösung sein, da die Hütewirtschaft des Schäfers nicht die erforderliche Pflege erbringt. Edgar Reisinger plädiert in Zukunft für eine durchmischte extensive Weidewirtschaft mit verschiedenen Tieren. Dafür seien jedoch politischer Wille und eine breite Zustimmung in der Bevölkerung für die Schönheit dieser Natur nötig.
So war die Wanderung des Ortsvereins durch die unberührte Natur nicht nur eine schönes Sonntagserlebnis, sondern auch ein wichtiger Informationsgewinn.
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