Hort-Neustukturierung überlegt und langfristig planen

Veröffentlicht am 04.01.2005 in Bildung & Kultur

SPD-Kreisvorsitzender Matthias Bettenhäuser begrüßt die Äußerungen vom Staatssekretär im Thüringer Kultusministerium Kjell Eberhart, nach denen die Kommunalisierung der Grundschulhorte erst 2008 oder 2010 umgesetzt und vorher mit allen Betroffenen diskutiert werden soll.

Pressemitteilung

Hort-Neuordnung nicht übereilt durchdrücken

SPD-Kreisvorsitzender Matthias Bettenhäuser begrüßt die Konkretisierungen vom Staatssekretär im Thüringer Kultusministerium Kjell Eberhart vom 4.1.2005 zur geplanten Neuordnung der Hortlandschaft in Thüringen.

"Es erscheint mir äußerst sinnvoll, ein so großen Vorhaben wie die Kommunalisierung der Schulhorte langfristig zu planen und nach Abwägung aller Interessen umzusetzen. Mir ist wichtig, dass die pädagogische Einheit von Schule und Hort erhalten bleibt und keine zusätzlichen Kosten auf die Kommunen abgewälzt werden. In der gegenwärtigen Finanzlage wäre die Stadt Weimar sonst gezwungen, die Hortangebote einzuschränken oder deutlich zu verteuern," so Bettenhäuser.

Zweifel an der Bereitschaft, Qualität und Leistungsfähigkeit freier Träger zur Übernahme der Aufgabe sieht der SPD-Kreischef dagegen nicht. "Aber auch die freien Träger müssen das Hortangebot finanzieren. Das Land bleibt in der Finanzierungspflicht. Und die pädagogische Einheit mit der Schule muss erhalten bleiben"

Staatssekretär Eberhardt hatte erklärt, dass die Neuordnung der Hortstrukturen nicht von 2008 oder 2010 erfolge. Nach der Vorstellung eines ersten Konzeptes Ende Januar diesen Jahres soll mit allen Betroffenen eine breite öffentliche Diskussion geführt werden. Gegen die bisher unkonkreten Pläne des Landes zur Kommunalisierung der Schulhorte hatte es im ganzen Land umfangreiche Proteste gegeben.

 
 

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