Der SPD-Kreisvorstand hat sich mit den am Wochenende bekannt gewordenen Spekulationen um einen Zusammenschluss von Apolda und Jena befasst. Hierzu wird festgestellt:
"Die SPD Jena sieht die Notwendigkeit für eine Gebietsreform in Thüringen. Thüringen mit seiner geringen Einwohnerzahl braucht effektivere Strukturen. Es kann aber nicht angehen, dass sich die Landesregierung hier aus der Verantwortung stiehlt und es den Kommunen überlässt, sich in zufälligen Strukturen zusammen zu finden. Rosinenpickerei stellt jedenfalls keine Lösung für eine echte Gebietsreform dar", sagte SPD-Vorsitzende Sabine Hemberger.
"Besonders missfällt uns die Art und Weise, wie die Gespräche gelaufen sind. Wir wollen das Thema in der Öffentlichkeit ? da wo es auch hingehört ? diskutieren. Von CDU-Biertischen oder aus Hinterzimmern lässt sich keine Gebietsreform planen. Deshalb werden wir die Gebietsreform auch im Stadtrat ansprechen", so Frau Hemberger.