Erstes Erzählcafè mit großem Erfolg

Veröffentlicht am 23.03.2011 in Internationales

Die 30 Gäste lauschten am Montag im Café Krümel den Worten Abbas Said´s, der seine Geschichte erzählte die mit der Reise nach Deutschland begann. Mit 12 Jahren erreichter er Deutschland allein als Flüchtling.

Bis zur Bewilligung des Asylantrages als Härtefall vergingen knapp 10 Jahre, die Jahre dazwischen drohte ihm die Abschiebung. Deshalb musste er kurz vor dem Abschluss seine Schulausbildung abbrechen.
Trotzdem hat sich Abbas Said nie entmutigen lassen, sondern die deutsche Sprache erlernt und Freunde gefunden. Auf die Frage, ob er sich denn in Gera wohl fühle, antwortete er: „Ja, ich lebe gern in Gera und sehe die Stadt als meine Heimat.“

Das Schicksal von Abbas Said wendete sich zum Positiven. Doch nicht alle Flüchtlinge erhalten eine Aufenthaltsgenehmigung. Nur etwa ein Drittel werden als Flüchtlinge anerkannt, die restlichen zwei Drittel werden ausgewiesen. In Gera leben 136 der 2741 sich in Thüringen aufhaltenden Flüchtlingen.

Petra Heß, die Thüringer Ausländerbeauftragte und Manuela Andritzky, die Migrations- und Integrationsbeauftragte der Stadt Gera sowie Regine Kanis, die Sprecherin der SPD-Fraktion für Flüchtlingsfragen erklärten noch die Auflagen und Einschränkungen, mit denen die Flüchtlinge leben müssen. So dürfen Sie z.B. kein Geld verdienen und müssen noch immer in einigen Landkreisen Gebühren für Genehmigungen nach dem Ausländergesetz zahlen.

„Weiter wird von den Flüchtlingen erwartet, dass sie die deutsche Sprache erlernen und sich in der Gesellschaft integrieren. Vom Gesetz her dürfen sie aber weder Geld verdienen, noch Bildungsangebote wie Deutschkurse besuchen. Das ist ein großer Widerspruch, der wenig bekannt ist.“, so SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Tanja Thoß.

 
 

Homepage Thomas Liehr

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