Equal Pay Day steht vor der Tür

Veröffentlicht am 17.03.2016 in Arbeit & Wirtschaft

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Dennoch erhalten Frauen in Deutschland im Schnitt 22% weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Bei Selbstständigen unterscheiden sich die Einnahmen sogar um bis zu 40%. „Das ist europaweit spitze, nur leider nicht im positiven Sinne.“ fasst Marcel Schöttke, SPD-Ortsvereinsvorsitzender in Ilmenau, die Zahlen kurz zusammen. Statistisch betrachtet arbeiteten Frauen bis zum 19. März des Folgejahres, um den gleichen Betrag zu verdienen wie ihre männlichen Kollegen.

„Der Equal Pay Day dient dazu auf genau diesen Missstand aufmerksam zu machen und auf dessen weitreichende Folgen hinzuweisen.“ Der Karriereknick nach der Geburt, der hohe Anteil an Frauen, die anschließend in Teilzeit weiter beschäftigt sind, das daher massiv erhöhte Risiko auf Altersarmut – dies alles gründe zu einem großen Teil auf die ungleiche Entlohnung, so der SPD-Politiker weiter. Er erklärt: „Im
vergangenen Jahr wurde der Equal Pay Day am 20. März begangen, dieses Jahr vermeintlich einen Tag früher. Dem Schaltjahr sei Dank sieht es auf den ersten Blick so aus als bewegen wir uns in die richtige Richtung. Tatsächlich arbeiten Frauen aber immer noch ganze 79 Tage umsonst.“
Dabei seien Frauen jedoch keineswegs schlechter qualifiziert. „Mädchen und junge Frauen sind in Schule und Studium erfolgreicher als ihre Mitschüler und Kommilitonen: Sie machen häufiger Abitur, immer mehr junge Frauen nehmen ein Studium auf und schließen es dann mit besseren Noten ab.“, informiert Kathrin Reinhardt, Mitglied im Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft  für  Bildung  der  SPD  und  Landeskoordinatorin  der  Juso-Hochschulgruppen. Diese gute Ausgangslage schlage sich im Erwerbsleben jedoch weder in Karriereverläufen noch im Einkommen nieder.
„Noch immer gibt es typische Frauenberufe, die trotz ihrer enormen gesellschaftlichen Bedeutung schlecht bezahlt werden“, so Marcel Schöttke weiter. Das Motto des diesjährigen Equal Pay Days laute nicht umsonst „Berufe mit Zukunft“. Gerade im Bereich Pflege, Erziehung und Bildung steige der Bedarf an Fachkräften und erfordere von den Beschäftigten immer mehr und höhere Qualifikationen. “Die Frage, was uns, Arbeitsgebern und der Gesellschaft diese Berufe wert sind, muss nicht nur dringend gestellt, sondern im Interesse aller auch beantwortet werden“, schließt Schöttke ab.


Darüber möchte die SPD Ilmenau am Donnerstag ab 18:30Uhr im Frauen- und Familienzentrum „Alte Försterei“ unter der Gesprächsleitung von Marcel Schöttke gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Zudem wird es am eigentlichen Equal Pay Day, dem 19.März, von 10:00 – 14:00 Uhr einen Infostand am Apothekerbrunnen geben.

 
 

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