Der Eichsfelder SPD-Abgeordnete Hans-Jürgen Döring will Klarheit über den Sitz der Autobahnpolizeistation und stellte eine Anfrage an den Landtag.
"Polizeitaktische und - organisatorische Kriterien für die Unterbringung einer Verkehrspolizeidirektion sind die Nähe zur Autobahn, ein möglichst zentraler Standort im Schutzbereich und eine günstige Verkehrsanbindung zu anderen verkehrspolizeilichen Schwerpunkten im Schutzbereich. Daneben sind auch wirtschaftliche Erwägungen zu beachten", erklärte Innenminister Karl-Heinz Gasser. Und diese Kriterien erfülle der Standort Leinefelde-Worbis "am besten". Das sieht Döring als eindeutiges Signal, auch wenn die endgültige Entscheidung über den Standort immer noch nicht gefallen ist. Gerd Reinhardt, Bürgermeister von Leinefelde-Worbis, zeigte sich sehr erfreut über Gassers Antwort. "Ich habe keine Zweifel, dass dahinter ein hoher Wahrheitsgehalt steckt", so Reinhardt. Schließlich habe es hinter vorgehaltener Hand schon viele solcher Äußerungen gegeben. Die Entscheidung sei verkehrsgeographisch für Worbis die richtige, Worbis liege etwa in der Mitte des zu betreuenden Abschnittes und das Polizeigebäude dort sei vergleichsweise kostengünstig für die anstehenden Aufgaben herzurichten. In diesem Zusammenhang dankte er Döring, der sich stets für die Belange der Region, besonders für Leinefelde-Worbis, einsetze. Neben Worbis bemühen sich auch Nordhausen und Bleicherode um die Behörde.