Die Thüringer SPD wählte auf ihrem Landesparteitag junge KandidatInnen für die Landesliste zur Bundestagswahl.
Vier Kandidatinnen und Kandidaten der Jusos schafften es auf die Landesliste. Besonders hervorzuheben ist das Abschneiden von Manuel Müller aus dem Eichsfeld. Der Juso-Kreisvorsitzende verfehlte bei seiner ersten Kandidatur nur knapp den für die Bundestagswahl aussichtsreichen fünften Listenplatz.
Des weiteren sind Corinna Appenrodt aus Nordhausen und Keven Forbrig aus Kölleda, die dem Landesvorstand der Thüringer Jusos angehören, sowie der Juso-Kreisvorsitzende von Weimar-Land, Dirk Schütze, auf der SPD-Liste für die Bundestagswahl vertreten.
"Der neue linke Weg der SPD muss von neuen Köpfen gestützt werden. Woher sollen diese kommen, wenn nicht von den Jusos.", so Peter Metz.
Neben den Listenplatzierungen, kam es auch zu inhaltlichen Auseinandersetzungen mit der eigenen und den anderen Parteien.
"Wichtig ist ein klares Bekenntnis zur Sozialdemokratie und eine klare Absage an den Marktradikalismus von CDU und FDP. Die sogenannte neue Linkspartei ist eine Farce. Wer sich wirklich links nennt, der hetzt nicht gegen Ausländerinnen und Ausländer, wie der Spitzenkandidat Lafontaine es tut. Damit verspielt die WASG jeden Anspruch. Auch die PDS versinkt mit dem Zusammenschluss endgültig im populistischen Sumpf."