Dr. Dorsch: "Mehr Kaufkraft vor Ort ist direkte Wirtschaftsförderung"

Veröffentlicht am 18.07.2013 in Bundestag

Dr. Nikolaus Dorsch

Die Analyse des Pestel-Instituts in Hannover zeigt, dass im Kreis Altenburger Land 14.360 Menschen und im Kreis Greiz 16.110 Menschen für unter 8,50 Euro pro Stunde arbeiten. „Dies führt fast zwangsläufig dazu, dass diese Menschen zusätzliche Unterstützung vom Jobcenter als sogenannte „Aufstocker“ in Anspruch nehmen müssen“, kritisiert der Bundestagskandidat der SPD Dr. Nikolaus Dorsch. „Sie werden dadurch trotz aller eigenen Bemühungen in soziale Abhängigkeit gezwungen. Viel schlimmer ist allerdings, dass wir alle als Steuerzahler dadurch dauerhaft prekäre betriebliche Arbeitsverhältnisse subventionieren“, fährt er fort.

Durch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde könnte dieser Missbrauch der Sozialsysteme beseitigt werden und die Betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer endlich die Abhängigkeit vom Jobcenter abschütteln.

Vor allem Frauen, Teilzeitbeschäftigte und weniger gut Qualifizierte können von diesem gesetzlichen Mindestlohn profitieren. Für beide Landkreise wäre es zudem eine direkte Wirtschaftsförderung, da eine Kaufkraftsteigerung um bis zu 47,2 Millionen (Altenburger Land) bzw. 49,9 Millionen (Greiz) Euro pro Jahr möglich wäre, wie das vom Deutschen Gewerkschaftsbund beauftragte Institut berechnet hat. „Dieses Geld fließt direkt in die Region, da die Menschen mit geringem Einkommen dieses sofort in den lokalen Wirtschaftskreislauf einbringen“, erläutert Dorsch weiter. „So führen bessere Arbeitsverhältnisse zu einem spürbaren Nutzeffekt vor Ort. Die bisher von der Bundesregierung angestrebten Lohnuntergrenzen zementieren hingegen den bisherigen Niedriglohnsektor und schaden uns allen“, stellt er abschließend fest.

Wahlkampfteam Nikolaus Dorsch

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