Der Wahlbetrüger heißt FDP

Veröffentlicht am 23.07.2009 in Allgemein

Norman Müller

Altenburg. Dass die FDP ihre Wahlziele kurz nach dem Wahlkampf bereits wieder vergessen hat, merkt man nicht nur am Stimmverhalten in der konstituierenden Kreistagssitzung.

So hat die FDP auch ihr Hauptargument im Stadtratswahlkampf, die Kritik an der Kandidatur des Oberbürgermeisters Michael Wolf, selbst ad absurdum geführt.

Empörten sich die Liberalen noch darüber, dass Michael Wolf mit Sicherheit schon vor der Wahl wusste, dass er sein Stadtratsmandat nicht annimmt, ist Karsten Schalla jetzt schon der vierte (!) Liberale, der sein Stadtratsmandat nicht antritt oder kurz nach Amtsantritt wieder aufgibt. Dabei ist es ein offenes Geheimnis, dass Harald Kunze und Daniel Scheidel ebenfalls im Vorfeld schon wussten, dass sie ein mögliches Stadtratsmandat nicht annehmen werden.

„Da zeigt sich erneut, dass es der FDP um nicht mehr als puren Populismus ging. Wirkliche Konzepte und Ideen hat die FDP nicht in die Waagschale werfen können“, so der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Altenburg Norman Müller. „Wahlziele und Wahlversprechen scheinen in der FDP keine all zu große Halbwertzeit zu haben, wenn sie schon kurz nach der Wahl ad acta gelegt werden“, so Müller weiter. „Es wird abzuwarten sein, ob dies der neue Politikstil der FDP ist und ob sie auch in der Sacharbeit zum Umfaller mutiert“, so Müller abschließend.

SPD-Ortsvereinsvorstand

www.spd-altenburg.de

 
 

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Kommentare

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Euer Malcher

[b]Kasperle lässt grießen[/b] Da binsch doch diese Wuche ganz scheen ins Griebeln gekomm. Erwachsene, also Männer, die kenn sich benahme wie kleene Kinner. Alzsch da dachte, das Deater mit d´r Kreistachssitzung is vorbei, nee, nee, da irrte isch misch gewaltsch. Denn da ging´s Deater erscht rischtsch lus. Wer was nu gesacht hat od´r och nisch, so hoff isch, ham mer verdeutlischt. Aber is Geknitsche is noch de ganze Wuche über gebliem. Itze hatzsch nu och noch de Stadt-SPD von Altenbursch ze Worte gemeldt un de FDP uffs Korn genomm. De FDP-Kritik an d´r Kandidatur des Oberbirschermeesters Michael Wolf sulln die selbst ad absurdum geführt ham. Begrindung d´r SPD: Karst´n Schalla is itze schun d´r vierte Liberale, der sei Stadtratsmandat nisch antritt. Euer Malcher

Autor: malcher, Datum: 25.07.2009, 20:22 Uhr


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