Auf Einladung der Abgeordneten Sabine Doht besuchte der Spitzenkandidat der Thüringer SPD, Christoph Matschie, am vergangenen Freitag im Rahmen seiner Sommertour ihren Landtagswahlkreis 07 / Wartburgkreis III.
Begleitet wurden sie vom Bundestagsabgeordneten Ernst Kranz und dem Bürgermeister der Gemeinde Schweina, Jürgen Holland-Nell.
Am Nachmittag stand der Besuch der Firma IPT Ifert Plastics Technologie GmbH im Schweina auf dem Programm. Die Firma Ifert stellt u. a. Befestigungsteile aus Kunststoff, Reflektoren und leistungsfähige Linsen her. Sie ist stark an die Autoindustrie gekoppelt.
Die Abgeordneten wollten sich vor Ort über die Lage informieren. Trotz Krise und Umsatzverlust ist der Geschäftsführer optimistisch. Auch die Firma nutzt das Angebot der Kurzarbeit. Dies ist aber nur möglich geworden durch den Wegfall der Lohnnebenkosten für das Unternehmen. „Es ist wichtig, Druck auf die Banken zu machen, damit die Unternehmensfinanzierung geregelt ist“, so Matschie. Er möchte die Wirtschaft stabilisieren und den Unternehmen in der Krise helfen.
Nach einem Firmenrundgang besuchten die Abgeordneten das Naturbad in Schweina.

Das Naturbad, ein Schwimm- und Badeteich, wurde als Pilotprojekt des Freistaats Thüringen gebaut und konnte 2008 eröffnet werden. Bei einem Rundgang durch die gepflegte Anlage erklärte der Bürgermeister Jürgen Holland-Nell den Gästen die Technik. Hier wird kein Chlor zugesetzt, das Wasser wird durch einen Pflanzenbereich gereinigt. Der Bau und die Unterhaltung eines Naturbads sind bedeutend günstiger als bei herkömmlichen Bädern.
Christoph Matschie war sehr interessiert und dankbar für die Informationen, da gerade in Jena der Bau eines Naturbades zur Diskussion steht.