Das geht zu weit

Veröffentlicht am 05.10.2009 in Allgemein

Heute habe ich auf nachrichten.t-online.de lesen müssen, dass unser Landesvorsitzender Christoph Matschie eine anonyme Morddrohung erhalten hat.

Es ist schon feige, wenn sich Absender verstecken und nicht zu ihrer Meinung stehen. Aber jemandem mit Mord zu drohen ist eine völlig indiskutable und auf das Schärfste zu verurteilende Form des Umgangs. Ich will deshalb an dieser Stelle ausdrücklich klarstellen: Für den Weg von Christoph und die Unterstützung hierfür durch den Landesvorstand in eine schwarz-rote Koalition habe ich aus vielen Gründen und Beweggründen kein Verständnis. Es gehört für mich aber zu den grundlegenden demokratischen Spielregeln, dass ich respektiere, wenn andere Menschen eine eigene, andere Meinung haben. Wer den Weg der (auch streithaften) Debatte und die Werbung um politische Mehrheiten verläßt und zu kriminellen Mitteln greift, hat mit mir und mit allen Demokraten nichts mehr zu tun.
Walter Pilger

 
 

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