Der Kreisvorsitzende der Erfurter SPD und Ortsteilbürgermeister des Moskauer Platzes, Torsten Haß, widerspricht vehement der Darstellung von Michael Hose (CDU), die Bürgerinnen und Bürger seien in die BUGA-Planungen der nördlichen Gera-Aue zu spät eingebunden worden.
Die Wirklichkeit des Dialogprozesses, der von den Ortsteilbürgermeistern und der WbG „Zukunft“, die sich zur „Initiative Gera-Aue“ zusammengeschlossen haben, sieht anders aus. Seit drei Jahren führt die Initiative Führungen durch die Nördliche Gera-Aue mit der TLUG durch, der BUGA-Dialog 2013 war ebenso von hunderten interessierten Bürgerinnen und Bürgern gut besucht.
Ebenso die BUGA-Reihe, die Torsten Haß mit den Ortsteilbürgermeistern 2014 im Erfurter Norden, in den Großwohnsiedlungen und in Gispersleben rund um die Gera-Aue, durchführte.
Erst im Frühjahr diesen Jahres folgten weit über 100 Bürgerinnen unserer Einladung zur Vorstellung von Wettbewerbsergebnissen zur BUGA.
„Herr Hose war bisher bei diesen Veranstaltungen weder zu sehen, noch zu hören und sollte sich erst umfassend informieren, bevor er Falschmeldungen verbreitet. Wir laden die Christdemokraten gerne ein, den Prozess konstruktiv mitzugestalten und sich in den seit Jahren währenden intensiven Dialog mit den Betroffenen einzubringen“, so Haß.
In der Kritik von Hose sieht er ein politisch motiviertes Manöver, das nicht der Sache, sondern nur der persönlichen Profilierung dienen soll:
"Ich verstehe sehr wohl, dass der frisch gebackene Vorsitzende der CDU Gliederung im Erfurter Norden Themen benötigt um sich selbst zur Schau zu stellen und im Norden bekannt zu machen," so Haß, „aber das Thema BUGA sollte nicht als Schlachtfeld missbraucht werden“.