Richard Jung, Vorsitzender der BI im Gespräch mit Gunter Kunze, rechts Frank Schwarz mit den neuen Protestbannern Leimbach. (RC) Mit neugestalteten Protestbannern geht die Bürgerinitiative Ortsumgehungen B 62 Leimbach und Kaiseroda in die „neue Saison“.
Im Zentrum der Kritik der BI steht die Politik von Thüringens Verkehrsminister Christian Carius (CDU).
Carius ist für die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für die Ortsumgehungen der B 62 und auch für die Werraquerung dieser Bundesstraße zuständig und verantwortlich.
Nur mit einem Planfeststellungsbeschluss können die Baumaßnahmen an der B 62 realisiert werden.
Nach Meinung der BI wird in letzter Zeit mit Verzögerungen auf Zeit gespielt, das lässt Zweifel am ernsthaften Willen der politisch Verantwortlichen in Erfurt aufkommen, so die Meinung der BI.
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Gunter Kunze, neugewählter Vorsitzender der Bad Salzunger und Leimbacher SPD, stellte sich zur Demo an der B 62 in Leimbach den Mitgliedern der BI vor und sagte den Betroffenen weiterhin die Unterstützung und Solidarität der SPD der Kur- und Kreisstadt und des Wartburgkreises zu.
Carius Hinhaltetaktik könnte das bedeutende Verkehrsprojekt B 62 ernsthaft in Gefahr bringen, pflichtete Kunze den Mitgliedern der BI bei.

Gespräch mit Behindertenbeauftragten Bad Salzungens
Bad Salzungen. (RC) Mit einem Gesprächstermin beim Behindertenbeauftragten der Kur- und Kreisstadt Bad Salzungen Wolfgang Grünbeck, hat die SPD Bad Salzungens ihre Runde des direkten Austausch mit den Bürgerbeauftragten der Stadt fortgesetzt.
Gunter Kunze nutzte als neuer Vorsitzender der SPD Bad Salzungens diesen Termin auch als Antrittsbesuch. Wie beim Gespräch mit der Integrationsbeauftragten Frau Michael, war auch wieder SPD-Stadtrat Klaus Dieter Caspari mit von der Runde.
Beide SPD- Vertreter sehen in der Arbeit des Behindertenbeauftragten einen sehr wichtigen sozialen Auftrag.
Bad Salzungen kann nur „wetterfest für die Zukunft gemacht werden, wenn die Belange von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens Berücksichtigung finden.
Die Kur- und Kreisstadt habe in letzter Zeit dabei Fortschritte erreicht, aber es gebe noch viel Arbeit auf diesem Gebiet zu leisten.
Als Schwerpunkt sehen hier die Sozialdemokraten den Bahnhof ihrer Stadt. Hier bestehe noch großer Handlungsbedarf die Barrierefreiheit umgehend zu realisieren.
Hierzu wünschten sie dem Behindertenbeauftragten weiterhin viel Erfolg bei seiner ehrenamtlichen Arbeit und dankten ihm für sein bisheriges Engagement.
Grünbeck sprach die Erwartung aus, dass sich die SPD weiterhin für die Interessen von Menschen mit Behinderungen einsetzen wird.
Das Gespräch verlief in einer sehr angenehmen und angeregten Atmosphäre und wird nicht das letzte dieser Art gewesen sein, waren sich beide Seiten einig.