Die vorletzte Station der Sommertour der Landtagskandidatin der SPD, Brita Große, durch das Altenburger Land führte nach Schmölln. Dort wurde sie vom 1. Beigeordneten, Herrn Horst Lorenz, zum Gespräch empfangen.
Ein erstes großes Thema zwischen beiden war natürlich die Zusammenarbeit zwischen Schmölln und Gößnitz. Sowohl Herr Lorenz, als auch Brita Große zeigten sich erfreut über die positive Entwicklung die der Städteverbund genommen hat. Das beste Beispiel, wie gut die Zusammenarbeit beider Städte funktioniert, sei das gemeinsame Gewerbegebiet Nitzschka. „Es ist gut, zu sehen, was erreicht werden kann, wenn kommunale Entscheidungsträger Weitsicht beweisen. Dies sollte ein Vorbild auch für andere Kommunen sein.“ sagte Brita Große.
Die Landtagskandidatin interessierte sich auch für die in Schmölln vorherrschende Bevölkerungsstruktur. Hierzu konnte Herr Lorenz darstellen, dass die Abwanderung von Einwohnern ein eher geringeres Problem darstelle. Vielmehr sei der Einwohnerrückgang auf die im Vergleich zur Sterberate geringere Geburtenrate zurück zu führen. Aufgrund des Einwohnerrückganges auch in den Umlandgemeinden gibt es Bestrebungen, so z.B. in Thonhausen, sich nach Schmölln als Ortsteil eingliedern zu lassen. „Ich begrüße diese freiwilligen Schritte, wenn sie auch dem ein oder anderen Einwohner emotional sehr schwer fallen werden. Sie sind der bessere Weg im Vergleich zu einer zukünftig eventuell drohenden Zwangseingemeindung.“, so Brita Große.
Eine weiteres Thema des Gespräches zwischen der Landtagskandidatin und Herrn Lorenz war die wirtschaftliche Situation in Schmölln unter der besonderen Situation der Wirtschafts- und Finanzkrise. Herr Lorenz konstatierte, dass die Wirtschaftskrise in Schmölln keine erkennbar schwerwiegenden Auswirkungen hatte. Zwar sei ein schleppender Auftragseingang bei einigen Unternehmen zu verzeichnen, jedoch hat dies im Einzelfall zu keinen Schieflagen geführt. Einige Unternehmen, so konnte Herr Lorenz berichten, würden sogar schon wieder Einstellungen vornehmen. Zur wirtschaftlichen Situation insgesamt führte der 1. Beigeordnete weiter aus, dass das Lohnniveau im gesamten Ostthüringer Raum zu niedrig sei, dies aber auch den Ertragsverhältnissen der Unternehmen geschuldet sei. Brita Große bekräftigte diesbezüglich ihre Forderung nach einer fairen Entlohnung der Arbeitnehmer.
Zu den Auswirkungen des Konjunkturprogramms II für die Stadt Schmölln befragt, konnte Herr Lorenz mitteilen, dass die ersten Fördermittelbescheide gerade eingegangen seien und nunmehr zeitnah mit den Ausschreibungen für die Projekte begonnen werde. Zu den Maßnahmen gehört dabei der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Zschernitsch, die Errichtung eines Kunstrasenplatzes in der Sömmeritzer Straße und diverse Spielgeräte für die kommunalen Kindertagesstätten.