Kreisvorsitzender Matthias Bettenhäuser wurde mit deutlicher Mehrheit als Direktkandidat für die Landtagswahl 2004 aufgestellt.
(TA Weimar 7.11.2003)
Wachwechsel in der SPD
Der Weimarer SPD-Kreisvorsitzende Matthias Bettenhäuser soll 2004 für seine Partei in den Landtagswahlkampf ziehen. Mit 23 zu 12 Stimmen gaben die 38 anwesenden Mitglieder dem 30-jährigen gestern den Vorzug vor dem Weimarer SPD-Fraktions-Chef Frank Ziegler. Sein Stellvertreter Dr. Bernd Nowak und Bettenhäusers Vize Thomas Notzke hatten ihre Kandidatur zurückgezogen.
Bettenhäuser war über die Deutlichkeit des Ergebnisses überrascht und will die Wähler mit den Schwerpunkten Jugend, Familie und Bildung überzeugen. Zuvor muß er die parteiinternen Hürden nehmen. Den Einzug schafft er voraussichtlich nur über einen guten Platz auf der Landesliste. Die Entscheidung darüber fällt im März.
Mit der Wahl ist der Rückzug der bisherigen SPD-Frau im Landtag endgültig. Irene Ellenberger habe Maßstäbe gesetzt, bei denen es schwer falle, in die Fußstapfen zu treten, sagte Versammlungsleiter Jörg Rietschel.
Als Höhepunkte ihrer Zeit als Sozialministerin nannte die jetzige Vizepräsidentin des Thüringer Landtages die Einführung der Jugendpauschale sowie die Gründungen der Thüringer Sporthilfe und der Stiftung für Zwangsausgesiedelte.