In der letzten Kreisvorstandssitzung der SPD Eichsfeld wurden neben vielen kommunalen Themen und der Jahresplanung 2012 auch bundespolitische Themen besprochen.
Besonders viel Kritik übten die Genossen dabei an dem, von der schwarz-gelben Bundesregierung geplanten, Betreuungsgeld, welches spätestens zum 1. August 2013 eingeführt werden soll.
„Ich find es äußerst fragwürdig wenn Ressourcen für ein Betreuungsgeld verbraucht werden, welches nur den Zweck hat, eine Ideologie aufrecht zu erhalten, die heute kaum noch in die Lebenswirklichkeit junger Familien passt.“ So Ronny Fritzlar, Vorsitzender der SPD Eichsfeld. Der Bund müsse stattdessen Mittel für den Ausbau von Kindertagesstätten aufwenden, da diese einen wichtigen Teil zur frühkindlichen Bildung beitragen. „Gerade Familien mit niedrigem Einkommen werden die Kosten für Kindergärten gegen das Betreuungsgeld aufrechnen.“ so Fritzlar weiter. Die Einführung eines Betreuungsgeldes schade deshalb den Bildungs-und Integrationschancen von Kindern und somit auch der Zukunft dieses Landes.