
In einer gut besuchten öffentlichen Sitzung der Eisenacher SPD-Stadtratsfraktion stellte die Landtagsabgeordnete Sabine Doht den Bericht der Expertenkommission zur Funktional- und Gebietsreform vor. Frau Doht war Beiratsmitglied dieser Kommission.

In einer gut besuchten öffentlichen Sitzung der Eisenacher SPD-Stadtratsfraktion stellte die Landtagsabgeordnete Sabine Doht den Bericht der Expertenkommission zur Funktional- und Gebietsreform vor. Frau Doht war Beiratsmitglied dieser Kommission.
Im Anschluss wurde dieser Bericht von Michael Protz, Verwaltungswirtschaftler i.R. kommentiert.
Beide Referenten sind sich einig, dass eine Gebietsreform unausweichlich ist.
Laut statistischen Berechnungen wird das Land Thüringen 2050 noch ca. 1.555.000 Einwohner haben. Nur die Städte Erfurt, Jena und Weimar können einen Zugang verzeichnen.
Die Stadt Suhl wird über 64 % an Einwohner verlieren. Aber auch für den Wartburgkreis wurde ein Einwohnerrückgang von 40 % prognostiziert.
Für Sabine Doht ist es wichtig, dass jetzt die Kriterien für eine Gebietsreform festgelegt werden. Es kann nicht sein, dass sich kleinere Gemeinden gegen die größeren Städte noch schnell zusammen schließen. Für sie gehöre z.B. die Gemeinde Krauthausen zur Stadt Eisenach.
Damit eine Gebietsreform bis 2050 Bestand haben kann, sollte ein Landkreis mindestens 150.000 Einwohner haben und die Fläche von 3.000 km2 nicht wesentlich überschreiten. Bei Gemeinden und Städten liegt die Richtzahl bei 12.000 Einwohnern.
Alle Teilnehmenden bedanken sich für den interessanten und sachbezogenen Bericht der beiden Referenten.
Der vollständige Bericht der Expertenkommission ist zu finden unter:
http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tsk/mp/gutachten.pdf

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