Die SPD-Fraktion sieht ebenso wie die CDU und die Polizei ein Problem mit Alkohol und Belästigungen an der Zentralen Umsteigestelle in der Heinrichstraße.
Eine Änderung der Stadtordnung sei jedoch unnötig, weil die von der CDU begehrte Regelung zur "Untersagung des dauerhaften Verweilens zum Zwecke des Alkoholgenusses" schon lange in § 7 Abs, 2 Nr. 4 der Geraer Stadtordnung enthalten ist, sagt Stadtratsmitglied Heiner Fritzsche.
Vermutlich haben das die Eisenberger, wie auch die Erfurter von Gera abgeschrieben. "Erst die eigene Stadtordnung lesen, wäre hilfreicher gewesen. Das ist sicher gut gemeint, aber der Kaffee ist kalt", sagt er. Die Regeln müssten durch Stadtordnungsdienst und Polizei durchgesetzt werden. Fritzsche bezweifelt, dass eine Videoüberwachung etwas helfen würde. Konsequenter Verfolgungsdruck, Ahndung von Verstößen und Platzverweise seien erforderlich, so Fritzsche.