Ralf Pollmeier (r.) mit MP Christine Lieberknecht (2.l.) in seinem Unternehmen Foto: privat "Hallo" Eisenach/Bad Salzungen, 09.01.2010
WAK (ji). Der SPD-Kreisvorsitzen, Ralf Pollmeier - ein erfolgreicher Unternehmer - versucht, das Thema "Steigende Gebühren bei Wasser und Abwasser" aus kaufmännischer Sicht zu beleuchten, nachdem schon LINKE und GRÜNE dazu Stellung nahmen.
Pollmeier: "Das vom TAV vorgelegte Zahlenwerk weist für 2009 im Bereich Abwasser 12,7 Millinen Umsatzerlöse aus, für Zinsen 3,1 Mio und Personalkosten 2,3 Mio. Bei Trinkwasser gibt es Umsatzerlöse von 7,2 Mio, Zinsen von 2,7 Mio und Personalkosten von 2,5 Mio. In beiden Bereichen liegen die Zinsen deutlich über den Personalkosten, was ein Hinweis für die extrem hohe Verschuldung des Verbandes ist, die nun durch steigende Gebühren und Beiträge ausgeglichen werden sollen und damit den Verbraucher belasten." Jetzt müsste die Verschuldung abgebaut und damit die Zinslast reduziert werden. Statt dessen plant der Verband eine Mehrverschuldung in den nächsten 3 Jahren von über 20 Millionen, was wiederum steigende Kosten bedeutet. Pollmeier meint, das Problem der Verantwortlichen sei, dass sie ein edles und teures Abwassersystem haben wollen und keins, das zweckmäßig und preiswert ist. Offensichtlich sei für sie Geld auszugeben wichtiger als sparsames Haushalten im Interesse der Verbraucher. Dennoch möchte Pollmeier nicht so weit wie Prof. Lessig von den LINKEN gehen, der die Entlassung des Geschäftsführers forderte. Pollmeier ist für die Erstellung eines neuen Geschäftsplanes.