
v.l.n.r. Hendrik Amm, Markus Giebe, Dr. Schröter
Zu den heute in den Ortsteilen Zwätzen und Jena-Nord stattfindenden Bürgerversammlungen, ruft die SPD zur Beteiligung auf und stellt Programm und Kandidaten vor.

Zu den heute in den Ortsteilen Zwätzen und Jena-Nord stattfindenden Bürgerversammlungen, ruft die SPD zur Beteiligung auf und stellt Programm und Kandidaten vor.
Am heutigen Mittwoch, den 27.05.2009 finden in den Ortsteilen Zwätzen und Jena-Nord Bürgerversammlungen statt. Hendrik Amm, der 29-jährige Vorsitzende der Nord SPD, ruft die Bürger auf, sich an den Versammlungen zu beteiligen.
Gleichzeitig stellt Amm Team und Programm der Nord SPD vor. Erstmals tritt die SPD in allen Ortsteilen mit eigenen Kandidaten an. Markus Giebe (23, Student der Politikwissenschaft) bewirbt sich für den Ortsteilrat in Zwätzen, Andreas Kreißig (30, Verwaltungsfachangestellter an der Universität) für den Ortsteilrat Löbstedt und Ernst Werner (73, Rentner) für den Ortsteilrat Jena-Nord. Hendrik Amm ist bereits Mitglied im Ortsteilrat Jena-Nord und tritt wieder für diesen an. Der 29jährige angehende Kaufmann für Finanzen und Versicherungen arbeitete u. a. im selbst mit gegründeten Ausschuss für Kinder- und Jugendfragen des Ortsteilrates.
Den neuen Spielplatz und das künftige Jugendzentrum versteht die SPD als Ansatz in die richtige Richtung. Die Nord SPD will aber die Entwicklung des Stadtteils ganzheitlich betrachtet haben. „Wir wollen wohnortnahe Arbeit und Ausbildung mit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verknüpfen“, erklärt Hendrik Amm. Und um Missverständnissen vorzubeugen, beeilt sich Amm zu sagen: „Das heißt nicht, dass ich jetzt für Nord ein Schwimmbad oder eine Reitsporthalle fordere.“
Vielmehr sollen die Stadtteile gestärkt und der zunehmenden Anonymität entgegengewirkt werden. Wohnortnahe Arbeitsplätze sollen erhalten und neue geschaffen werden. „Dazu brauchen wir ein Gesamtkonzept zur Nachnutzung der Flächen, die sich noch im Eigentum der deutschen Bahn befinden“, erläutert Amm seinen Ansatz, im Hinblick auf den aus allen Nähten platzenden Gewerbepark Saalepark.
Hübsch sanierte Schulen sollen mit ihren Freizeitanlagen und Sportplätzen geöffnet werden. „Ihm stelle sich die Frage“, so Amm, „warum unsere Kinder immer noch zwischen den Häuserblöcken spielen müssen und nicht auf den Sportplätzen“. In diesem Zusammenhang erwartet Amm, dass sich an der Situation in der Friedenstraße etwas ändert und zwar nicht erst in 5 Jahren.
Gesellschaftliche Teilhabe bedeutet für ihn, neben der Nutzung der kulturellen Angebote im Stadtzentrum, auch die Nutzung der Angebote im Stadtteil. „Wir sollten darüber nachdenken, ob nach dem Abbruch des ehemaligen Kulturhauses in der Schützenhofstrasse und der Schließung der Ernst-Abbe-Stadtteilbücherei am Emil-Höllein-Platz, Ersatz geschaffen werden kann“, so Hendrik Amm abschließend.
Lesen Sie mehr dazu in der OTZ vom 27.05.2009.
(Mehr Infos zu den Bürgerversammlungen finden Sie unter Termine)
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