"GUTE ARBEIT BEI FAIREM LOHN" - Das ist das Motto des 1. Mai 2009. In Thüringen finden über das ganze Land verteilt Kundgebungen und Veranstaltungen zum Tag der Arbeit statt. Pünktlich dazu ist die Ausgabe 2009 der Mai-Zeitung der AfA Thüringen erschienen.
Grußwort von Christoph Matschie aus der Mai-Zeitung 2009
Für die SPD steht die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen an vorderster Stelle. Das gilt ganz besonders in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise. Wir wollen, dass Arbeit fair bezahlt wird und die Arbeitsbedingungen im Betrieb stimmen.
Wir setzen auf starke Gewerkschaften und starke Betriebsräte. Nur so können die Rechte von ArbeitnehmerInnen geschützt und gute Löhne durchgesetzt werden.
Thüringen ist bei den Löhnen Deutschlands Schlusslicht. Die Billiglohnstrategie der CDU ist gescheitert. Viel zu viele Menschen verlassen das Land, weil sie woanders besser bezahlte Arbeit finden. Das bedroht die wirtschaftliche Entwicklung Thüringens.
Am unteren Ende der Lohnskala müssen Beschäftigte in Thüringen mit Stundenlöhnen unter fünf Euro auskommen. Das werden wir nicht länger hinnehmen! Wir wollen einen gesetzlichen Mindestlohn. Dafür kämpfen wir auf europäischer Ebene, in Land, Bund und in den Kommunen.
In Thüringen können die Wählerinnen und Wähler am 30. August entscheiden: Bleiben Billiglöhne weiter Alltag oder sorgen starke – auch von der Politik unterstützte – Gewerkschaften für bessere Löhne?
Die Wahlen entscheiden nicht zuletzt darüber, welchen Weg wir aus der Krise finden. Die SPD steht für eine aktive Konjunkturpolitik – im Gegensatz zur CDU, die lieber erklärt, was alles nicht geht. Wir stehen für einen aktiven Staat, der all seine Möglichkeiten nutzt, um Arbeitsplätze zu erhalten.
Wir wollen auch, dass der Staat Konsequenzen aus der Krise zieht: Für Banken und Finanzmärkte müssen harte Regeln gelten, damit dort nicht mehr Roulette gespielt wird.
Christoph Matschie, Vorsitzender der SPD Thüringen
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