Die Ruhlaer SPD hatte die umliegenden Ortsvereine zum 2.Sommerfest ins Ruhlaer Waldbad geladen. Trotz vorhergesagten Unwetterwarnungen für Freitag Nachmittag schien pünktlich die Sonne. Viele Ehrengäste konnten begrüßt werden. So besuchte der SPD Landes- und Fraktionsvorsitzender Christoph Matschie im Rahmen seiner Sommertour das Ruhlaer Waldbad. Aber auch der Bundestagsabgeordnete Ernst Kranz sowie die Landtagabgeordneten Sabine Doht und Heiko Gentzel waren nach Ruhla gekommen.
Nach einem Rundgang durch das Waldbad erläuterte die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Karin Richardt die Besonderheit der Betreibung des Bades durch einen Förderverein. Dies ist nicht nur für Thüringen einmalig. Alle anfallenden Arbeiten, von der Pflege des Bades über Sanierungsmaßnahmen bis hin zur Kassierung werden ehrenamtlich geleistet. Dafür möchte sie sich bei allen, die sich für die Erhaltung des Waldbades einsetzen, recht herzlich bedanken.
Die Landtagsabgeordneten Sabine Doht und Heiko Gentzel ließen es sich nicht nehmen, in dem etwas kühlem Ruhlaer Wasser zu baden.
Anschließend stand Christoph Matschie den Gästen Rede und Antwort. „Ich werde mit meiner Regierung dafür sorgen, dass Thüringen zur Leitregion einer neuen Industriepolitik wird. Ich kämpfe für den Erhalt unserer Arbeitsplätze, die Sicherung unserer mittelständischen Wirtschaft und der bestehenden Industriebetriebe“ so Matschie. Außerdem betonte er, dass die Thüringer SPD gegen eine Billiglohn-Strategie ist und sich für einen Mindestlohn als Schutzgrenze einsetzt. Weiterhin will die SPD in die Zukunft unserer Kinder investieren, dazu gehört eine bessere frühkindliche Bildung in den Kindergärten durch Schaffung von 2.000 neue Erzieherstellen. In den Schulen soll ein gemeinsames Lernen bis zur 8. Klasse ermöglicht werden.



Sabine Doht hatte die Startblöcke fürs Waldbad von ein paar Jahren gesponsert.

Heiko Gentzel im flotten Badedress

Christoph Matschie überreicht dem Neumitglied Lutz Kromke aus Creuzburg sein SPD-Parteibuch.