SPD-Bildungspolitiker Hans-Jürgen Döring warnt vor einem akuten
Lehrermangel in Thüringen.
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SPD-Bildungspolitiker Hans-Jürgen Döring warnt vor einem akuten
Lehrermangel in Thüringen.
Döring verweist auf eine Pressemeldung des Deutschen Philologenverbandes von heute, wonach in den nächsten zehn
Jahren etwa 300 000 der derzeit 770 000 Lehrer an bundesdeutschen
Schulen in den Ruhestand gehen. Bereits im kommenden Schuljahr würden
bundesweit 40 000 Lehrer fehlen würden. „In Thüringen droht eine gleich
schwierige Entwicklung“, konstatiert der Bildungspolitiker. Er
erinnert erneut daran, dass in den kommenden zwei Jahrzehnten im
Freistaat fast 18 000 Lehrer altersbedingt in den Ruhestand treten. Das
seien nahezu 80 Prozent der derzeitigen Lehrerschaft.
„Angesichts dieser dramatischen Personalentwicklung muss das
Kultusministerium endlich handeln und die eigenen Nachwuchspädagogen im Land halten“, mahnt der Abgeordnete. Dies geschehe aber nicht. Im
Freistaat würden bereits im kommenden Schuljahr fast 400 neue Lehrer
benötigt. Das Kultusministerium sei jedoch nur zu 100 Neueinstellungen bereit. „Der Einstellungskorridor für Junglehrer muss daher wesentlich verbreitert und künftig sämtlichen Lehramtsanwärtern eine Anstellungsgarantie bei Bestehen der Zweiten Staatsprüfung gegeben
werden“, fordert Döring. In einem zweiten Schritt solle dann die Zahl
der Lehramtsanwärter in den kommenden Jahren deutlich erhöht werden.
Die SPD-Fraktion habe im Landtag bereits mehrfach entsprechende Anträge gestellt, sie seien jedoch von der CDU-Mehrheit stets abgelehnt worden.
„Die Landesregierung steuert hier sehenden Auges in die
Personalkrise“, warnt Döring.
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