Dewes als Kandidat für die Urwahl vorgeschlagen

Veröffentlicht am 13.12.2007 in Parteileben

Der Kreisvorstand der SPD Ilm-Kreis hat in seiner Sitzung am 10.12.2007 auf dem "Riechheimer Berg" den ehemaligen Landesvorsitzenden der SPD und Innenminister des Freistaates Thüringen für die Urwahl zum Spitzenkandidaten der Thüringer SPD für die Landtagswahl 2009 vorgeschlagen.

„Wir sehen dies als einen ganz normalen demokratischen Prozess innerhalb unserer Partei an und begrüßen diesen“, leitete der Kreisvorsitzende der Ilm‐Kreis SPD, Herbert Windmiller, die Aufmerksamkeit auf die Entwicklung, die sich in den letzten Monaten abzeichnete. Insbesondere wurde von vielen anwesenden Genossinnen und Genossen kritisiert, dass Matschie sich vorschnell im
Blick auf eine mögliche Koalition nach der Wahl 2009 festgelegt habe. „Unnötig und vor allem nicht nachvollziehbar“, so Andreas Krug, Kreisvorstandsmitglied. Der stellv. Kreisvorsitzende und Juso‐Chef
Stefan Rienecker ist der Überzeugung, dass mit Richard Dewes ein Kandidat für die SPD antreten wird, der auf Augenhöhe mit Althaus und Ramelow liegt und vor allem für linke, sozialdemokratische Inhalte steht. „Matschie hätte sich lieber zu Sachthemen äußern sollen als so eine Koalitionsaussage gegen die Partei durchzusetzen“, so der stellv. Landesparteiratsvorsitzende Stephan Kunze. In einem vom Landesvorstand beschlossenen Verfahren der Urwahl werden am 24. Februar alle Mitglieder der SPD in Thüringen aufgerufen, in ihren Ortsvereinen sich für einen der beiden Kandidaten zu entscheiden. Auch im Ilm‐Kreis werden dafür in den kommenden Wochen die
Vorbereitungen getroffen. Herbert Windmiller betonte, dass es der SPD nicht schade, wenn es personelle Alternativen für die Spitzenkandidatur gäbe. Ein spannendes Kopf‐an‐Kopf Rennen werde
zudem alle Mitglieder mobilisieren, ist Windmiller überzeugt. Gleichzeitig bekräftigte er, dass „nach der Urwahl alle miteinander geschlossen an einem Strang ziehen müssen, um den greifbar nahen
Regierungswechsel Realität werden zu lassen“. In der mehrstündigen Sitzung wurden der Landesparteitag und die Ergebnisse ausgewertet. Zufrieden zeigte sich der Kreisvorstand zudem mit dem auf dem Landesparteitag mit überwältigender Mehrheit beschlossenem Programm.

Ein weiteres und für die anwesenden Mitglieder der Ortsvereine Elxleben und Bösleben wichtiges Anliegen war die von Vattenfall geplante 380KV Leitung durch den Ilm‐Kreis. In diesem
Zusammenhang wurde starke Kritik und Unverständnis gegenüber dem anwesenden Vertreter der Landtagsfraktion, Uwe Höhn, geäußert. „Der Kreistag des Ilm‐Kreises hat mit einem parteiübergreifenden Beschluss deutlich zum Ausdruck gebracht, dass er diese Hochspannungsleitung ablehne, allenfalls eine Erdverkabelung akzeptiere, scheinbar wollen einige Vertreter der Landtagsfraktion der SPD dieses Votum nicht hören“, äußerte sich ein verärgertes Mitglied der Bürgerinitiative rund um den Riechheimer Berg. Zudem wurde Höhn kritisiert, dass er bei der Demo der Bürgerinitiativen vor dem Thüringer Landtag nicht eindeutig Farbe bekannte und sich nicht geäußert habe. „Die Ilm‐Kreis SPD werde weiterhin mit aller Entschlossenheit dafür eintreten, dass die Sorgen und Interessen der Bürgerinnen und Bürger an den entscheidenden Stellen Gehör finden“, sagte Windmiller am Ende der Sitzung.

 
 

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