Zum Warnstreik der Beschäftigten in der Landesverwaltung am 11. Februar trafen sich am frühen Morgen ab 06:30 Uhr mehr als 100 Beschäftigte in Weimar vor dem Landesverwaltungsamt. Frank Weber überbrachte die Grüsse der SPD-Thüringen und dem Landesvorsitzenden und Ministerpräsidentenkandidaten Christoph Matschie.
Weber machte deutlich, dass das Land nicht immer mehr Leistungen von den Beschäftigten einfordern kann, ohne die Bereitschaft zu zeigen auch etwas an Leistungen zurück zu geben.
"Motivation der Beschäftigten macht sich vor allem auch daran fest, was man im Geldbeutel hat. Die Forderungen nach 8 Prozent mehr Einkommen und mindestens 200 € Gehaltssteigerung sind mehr als berechtigt. Der Abschluss im öffentlichen Dienst muss dann inhaltsgleich und zeitgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden." so Weber.
Die SPD Thüringen steht hinter den Forderungen von ver.di, GEW und GdP.
Dies gilt auch für die Arbeitszeit. Während in der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst die Arbeitgeber von der Forderung nach Ausweitung der Arbeitszeit abgerückt sind, müssen die verbeamteten KollegInnen im Freistaat immer noch 42 Stunden pro Woche und somit deutlich mehr als die Angestellten arbeiten. Die SPD-Landesregierung wird nach Amtsantritt die Ausweitung der Arbeitszeit für die Beamtinnen und Beamten des Landes rückgängig machen.
