Am 6. Februar 2009 nahmen die Kandidaten des SPD Kreisverbandes Altenburger Land, Brita Große, Landtagskandidatin für den Wahlkreis 43, Dr. Hartmut Schubert Landtagskandidat für den Wahlkreis 44, Sven Schrade Listenkandidat für die Landtagswahl im Wahlkreis 43, Dirk Schwerd, Listenkandidat für die Landtagswahl im Wahlkreis 44 und Wilfried Präger Direktkandidat für die Bundestagswahl der SPD in dem Wahlkreis 195 an der SPD-Auftaktveranstaltung für das Superwahljahr 2009 teil.
SPD Landesvorsitzender Christoph Matschie eröffnete das Kandidatentreffen mit einer kämpferisch selbstbewussten Rede, in der er deutlich machte, dass die SPD in Thüringen den Anspruch auf den Machtwechsel erhebt. Christoph Matschie machte in seiner Rede klar, dass der Thüringer Landesverband der SPD gemeinsam unter dem Motto „Wir machen gemeinsam Wahlkampf für alle Wahlen! ". in den Kommunal- und Europawahlkampf geht. Die Thüringer Bürger wollen den Wechsel und die SPD hat die Themen, die die Menschen angeht. Insbesondere soziale Gerechtigkeit, Bildung und Basisdemokratie sind die Grundpfeiler sozialdemokratische Politik. Dieses Bewusstsein muss gemeinsam bei den Bürgern geweckt werden.
In der Folge sprach der Bundesvorsitzende der SPD Franz Müntefering zu den Delegierten und Kandidaten. Franz betonte, dass im Wahlkampf ein sozialdemokratisches Selbstbewusstsein der Schlüssel zum Erfolg ist und erinnerte an sozialdemokratische Errungenschaften die heute selbstverständlich sind, wie die freie, geheime und direkte Wahl die Sozialdemokraten 1918 durchsetzen als auch die Gleichberechtigung von Männern und Frauen, die Sozialdemokraten in den Entwurf für das Grundgesetz einbrachten.
In seiner Rede betonte Franz Müntefering, dass die derzeitige Finanzmarktkrise ein neues Bewusstsein für die Forderung der SPD nach Regeln für die soziale Marktwirtschaft insbesonders für die Finanzwirtschaft geweckt habe. Franz Müntefering betonte, dass in den mittlerweile 20 Jahre Kanzlerschaft der SPD in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland das Land und die Menschen hier von der SPD Politik profitierten ließ. Er betonte das gerade in vergangenen Krisen die Menschen der SPD vertrauten. Er machte Mut und forderte auf, nicht den medial verbreiteten Umfragewerten zu glauben, sondern den Bürgern unserer sozialdemokratischen Standpunkte wie die Erhaltung des Kündigungsschutzes, Durchsetzen von Mindestlöhnen, der Ausstieg aus der Atomenergie und nicht zuletzt den Verzicht auf Studiengebühren zu vermitteln.
Im Anschluss eröffnete der Generalsekretär der SPD Hubertus Heil den Kandidaten die Strategie zum Wahlkampf 2009. Unter dem Motto" Anpacken für unser Land !“ Hubertus Heil machte deutlich, dass die Glaubwürdigkeit der SPD am besten über einen gemeinsamen Auftritt der regionalen und überregionalen Politiker und deren Parteivertreter dem Menschen zu vermitteln ist und die SPD als Partei mit Ecken und Kanten wahrgenommen werden soll. Insofern ist der Slogan an „Anpacken für unser Land!" eine Aufforderung an die Menschen mit der SPD ins Gespräch zu kommen. Die SPD wird ihre Kompetenzwerte den Menschen gegenüber vermitteln und inhaltlich polarisieren.
Zusammenfassend war die Veranstaltung ein gelungener Auftakt und macht Mut, hier den schwierigen Weg zum Erfolg im Superwahljahr 2009 gemeinsam zu gehen.
Dirk Schwerd