Am 29.09. und 30.09.07 veranstaltet der Thüringer SPD-Nachwuchs seine diesjährige Landeskonferenz. Mit 900 Mitgliedern sind die JungsozialistInnen die zweitgrößte Parteijugendorganisation im Freistaat.
Unter dem Motto „ Der Wechsel muss her. Thüringen darf nicht mehr schwarz sehen“, beraten die 100 Delegierten die Leitprojekte für die Landtagswahl 2009.
So wollen die Jusos ein neues Bildungskonzept vorlegen, dass die Dreigliedrigkeit der Schule aufhebt und mehr Sozialkompetenzen vermittelt. Mit einem verpflichtenden Kindergarten ab 3 Jahren wollen die Jusos die frühkindliche Bildung stärken.
Ein weiteres zentrales Thema ist die Thüringer Arbeitsmarktpolitik. Mit Hilfe von mehr öffentlicher Beschäftigung sollen schwer vermittelbare Arbeitssuchende eine Chance erhalten. Mit Hilfe eines Vergabegesetzes soll die öffentliche Hand sozial verantwortlich agieren.
Die Thüringer JungsozialistInnen wollen Thüringen lebenswert gestalten. Dazu diskutieren sie zentral Vorschläge im Bereich der Kinder- und Jugendpolitik.
Auch das Thema Rechtsextremismus wird diskutiert. Unter den Schlagworten Prävention und Repression, fordern sie ein erneutes NPD-Verbotsverfahren sowie unabhängiges Monitoring und mehr Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt.
Mit dem Leitantrag wollen sie die inhaltliche Auseinandersetzung mit der SPD Thüringen suchen und ihre Projekte in die Diskussion um das Regierungsprogramm einbringen.