20 Jahre Mauerfall

Veröffentlicht am 10.11.2009 in Allgemein

Keine anderen Orte in unserer Region, wie die Werrabrücke bei Vacha, die heute den Namen „Brücke der deutschen Einheit“ trägt und das „Haus auf der Grenze“ bei Phillippsthal, standen symbolisch für die Widersprüchlichkeit der innerdeutschen Grenze.
Eine Brücke in jener Zeit ihrer Funktion beraubt zu verbinden - ein Haus seiner Funktion beraubt Menschen Wohnstätte zu sein.

Das Gedenken an den 9. November 1989, an den 20. Jahrestag des Mauerfalls in unserer Region an diesem Ort zu begehen, hat einen absolut berechtigten historischen Hintergrund.

Die zahlreichen Menschen mit den Kerzen in den Händen, die sich zu einer Kette auf der „Brücke der Einheit“ aufgereiht hatten, ließen die Erinnerung an jene Tage der friedlichen Revolution wach werden.

Vachas Bürgermeister Frank Pach, SPD ging schon in seiner Begrüßung auf die Zeit der Wende ein, indem er zuerst die Delegation aus Vachas Partnerstadt Blatna besonders begrüßte.
Damit, so Pach, würdigt er die Rolle der damaligen CSSR die DDR Flüchtlinge in der Prager Botschaft der Bundesrepublik zuließ. „Die Öffnung der CSSR Grenzen für DDR Bürger, war ein wichtiger Beitrag zum Fall der Mauer.“
Pach ist sehr dankbar den 9. November 1989 und was danach kam erlebt zu haben. Ganz bewusst habe er sich damals für das Bleiben entschieden und es nicht bereut. Er warnte aber auch vor den Mauern in den Köpfen der Menschen und vor jenen undemokratischen Kräften die dies für ihre unheilvollen Ziele versuchten auszunutzen.

Wie Pach sprachen auch alle anderen Redner der Veranstaltung von ihren persönlichen Gefühlen, als an jenem Tag vor 20 Jahren die Mauer fiel.
Darunter die Landräte des Warburgkreises und des Landkreises Hersfeld –Rothenburg,
Reinhard Krebs, CDU und Dr. Karl-Ernst Schmidt, CDU, sowie Phillippsthal´s Bürgermeister Ralf Orth, SPD, welcher auch als Moderator der Veranstaltung wirkte.
In ihren Reden verwiesen sie auf die erbrachten Erfolge in den letzten zwei Jahrzehnten und würdigten den Anteil führender Persönlichkeiten wie Gorbatschow, Bush sen. und Helmut Kohl am Zustandekommen der deutschen Einheit.

Die Vertreter der Kirchen, die evangelische Pfarrerin aus Phillippsthal Stückradt-Frisch, Vachas katholischer Pfarrer Stitz und sein evangelischer Kollege Brendler hoben die friedliche Kraft der damaligen Zeit hervor.
Sehr beachtenswert die Feststellung Pfarrer Brendlers, “Wir sind damals von der Diktatur der SED in die Diktatur des Kapitalismus gestolpert“
Seiner Meinung nach müsse dieser Kapitalismus gerade immer wieder humanisiert werden, was wir als Sozialdemokraten durchaus als kritische Ermunterung auffassen sollten.

Die kulturelle Umrahmung der zahlreichen Redebeiträge wurde von der Bergkapelle Hattorf und Chören aus der Region gestaltet.
Dorndorfs Bürgermeister Ingo Jendrusiak trug zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung zwei selbstverfasste Gedichte aus der Wendezeit vor, welche er auf den heutigen Stand „aktualisiert“ hatte.

 
 

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