Solidarität mit den Opfern der sächsischen Repressionen
Nach der fragwürdigen Hausdurchsuchung des Jenaer Jugendpfarrers Lothar König kritisiert Sven Schrade von den Jusos im Altenburger Land das Vorgehen der sächsischen Behörden.
Diese haben ohne Kenntnis der Thüringer Ministerien oder der Jenaer Polizei die Dienstwohnung des Jugendpfarrers ausgeräumt und einen Bus beschlagnahmt. Grund war das Engagement Königs und der Jungen Gemeinde Jena gegen Neo-Nazis im Februar dieses Jahres.
Die Jusos des Landkreises kritisieren die Vorfälle scharf. „Fremde Polizei kommt ohne die zuständigen Thüringer Behörden rechtzeitig zu informieren in den Freistaat und durchsucht ohne die Anwesenheit des Pfarrers dessen Wohn- und Diensträume. Dabei wird das besondere Vertrauensverhältnis, das der Pfarrer und Seelsorger König bei seinen Klienten genießt, aufs Gröbste missachtet. Obwohl die Jusos als Auszubildende, Schüler und Studenten meist nicht viel Geld zur Verfügung haben, konnten wir quasi über Nacht gemeinsam mit den anderen Juso-Kreisverbänden mehr als 200 Euro sammeln. Mit diesem Geld möchten wir die Junge Gemeinde bei der Anschaffung eines neuen Busses unterstützen“, so Schrade.
Weiter rufen die Jusos Altenburger Land zur Solidarität mit Pfarrer König und der Jungen Gemeinde Jena auf. Wer so wie die Jusos ebenfalls spenden möchte, findet das Konto auf der Internetseite der Jungen Gemeinde Jena (http://JG-Stadtmitte.de/).
Kreisvorstand
Juso-Kreisverband Altenburger Land