Mit großer Freude konnte der kleine Vincent gleich zwei Autogramme von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ergattern, so kann Bruder Malte auch eins abhaben.
Weniger Freude wird wohl bei Thüringens „Nochministerpräsidenten“ aufkommen, wenn er die Meinung des Bundesministers und Aufbau Ost Beauftragten der Bundesregierung zu seinen Vorstoß den Solidaritätszuschlages abzuschaffen erfährt.
Die Abschaffung des „Soli“, der ja in Ost und West erhoben wird, so ist sich Tiefensse mit seinen Genossen dem Bundestagsabgeordneten Ernst Kranz und den Landtagsabgeordneten Sabine Doht und Heiko Gentzel einig, gefährde den weiteren Aufbau Ost, und damit die soziale Einheit.
Bundestagsabgeordneter Ernst Kranz ist sehr froh, dass er den vorzeitigen Bau der Ortsumgehungen der B 19 für Waldfisch und Gumpelstadt erreichen konnte, Baubeginn ist schon am 21. August, also in wenigen Tagen.
Heiko Gentzel, MdL, spricht die Forderung der Thüringer SPD nach gleichen Renten in Ost und West an, Tiefensee stellt in der kommenden Legislaturperiode eine Initiative der SPD im Bundestag dazu in Aussicht, um der Altersarmut entgegenzutreten fordert Tiefensse eine Anhebung der in der Arbeitslosigkeit gesammelten Rentenpunkte.
Sabine Doht, MdL, fordert ein sofortiges Verbot der rechtsextremen NPD, leider tut sich bei diesen Thema die Landesregierung schwer mit der Thüringer SPD zusammenzuarbeiten.
Von Seiten der anwesenden interessierten Bürger, wurden Fragen und Meinungen zu den Themen Krankenversicherung, Verwaltungsreform und öffentlicher Nahverkehr geäußert.
Wolfgang Tiefensee gab zu allen Fragen überzeugende Antworten, der ehemalige Bürgerrechtler aus der Wendezeit, macht als Bundesminister eine gute Figur.

